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Daniel 1, 1-21

von
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Im Jahr 605 vor Christus belagert Nebukadnezar Jerusalem das erste Mal, plündert den Tempel und führt ausgewählte jüdische Geißeln mit sich nach Babylon, wo sie eine Ausbildung erhalten und dem babylonischen König dienen sollen.

Unter den 4 jungen Männern, die in Vers 6 erwähnt werden, ist auch Daniel. Die Genannten sind wohl Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Als die 4 in Babylon angekommen sind, wartet auf sie ein hartes Trainingsprogramm: sie studieren Architektur, Astronomie, Astrologie, Mathematik und Jura – vor allem aber auch die chaldäische Keilschrift.

Die größte Herausforderung für die Jugendlichen ist ihre heidnische Umgebung. Sie kommen aus frommen Familien (das bezeugen ihre Namen) und tauchen jetzt in eine Kultur ein, die von Esoterik, Traumdeuterei und Zauberei geprägt ist. Können sie hier ihren Glauben bewahren?

 

Erstaunlich: die 4 bewähren sich im Glauben und halten in der fremden Umgebung an Jahwe fest, obwohl es heftigen Gegenwind gibt.

Wir finden uns heute als Christen im Osten Deutschlands in einer ähnlichen Situation wieder. Wir sind eine Minderheit und von einer Kultur umgeben, die nicht nach Gott fragt. Was können wir von den 4 jüdischen Jugendlichen lernen?

1. Sie sind fest in Gottes Wort verwurzelt! Als besonderes Entgegenkommen bietet ihnen Nebukadnezar Essen und Wein von der königlichen Tafel an. Weil aber die Speisen und Weine vorher den heidnischen Götzen geopfert werden, lehnen die Vier dieses Privileg ab. Die Jugendlichen kennen Gottes Wort und sie wollen wirklich danach leben. Darin sind sie uns ein großes Vorbild. In Sprüche 16, 20 heißt es: „Wer auf das Wort Gottes merkt, der findet Glück; und wohl dem, der sich auf den Herrn verlässt.“

2. Sie haben den festen Willen, Gott in allem zu gefallen! Daniel hat ein großes Herzensanliegen: Gott soll sich über ihn freuen! Er will Gott mehr gehorchen als den Menschen! Wir stehen auch als Christen in der Gefahr, uns unserer Umgebung anzupassen. Deshalb ist es wichtig, dass wir auf der Grundlage von Gottes Wort feste Grundüberzeugungen bilden, an die wir uns dann auch halten.

3. Sie vertrauen Gott! Sie haben den Mut, zum Küchenchef zu sagen: Wir verzichten auf das tolle Essen und den Wein und ziehen Gemüse vor. Dabei vertrauen sie darauf, dass Gott sie nicht hängenlässt. Die 4 Jugendlichen entwickeln sich hervorragend. Gott gebraucht Daniel später, als er Ratgeber für 3 babylonische Könige wird.

Daniel hat beschlossen, Gott zu ehren, obwohl er an einem Ort lebt, an dem die Menschen nicht nach den Maßstäben Gottes fragen. Gott wiederum ehrt Daniels Gehorsam, indem er ihm Wohlwollen von den babylonischen Verantwortlichen zukommen lässt und ihn mit viel Weisheit ausstattet und in ungewöhnlicher Weise gebraucht.

Von Daniel und seinen Freunden können wir lernen: Es lohnt sich, auf Gott zu hören und ihm zu vertrauen!

 

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Gast
Gast Freitag, 22 September 2017

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