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Daniel 3, 1-33

von
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König Nebukadnezar lässt ein gewaltiges goldenes Bild aufstellen, um es vom Volk anbeten zu lassen. Aber es verläuft nicht alles nach Plan. 3 junge Männer fallen nicht vor dem Bild nieder, um es anzubeten. Sie nehmen das 1.Gebot ernst: „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

Die 3 jungen Männer sind die Freunde Daniels. Nebukadnezar wird zornig und gibt ihnen eine letzte Chance. Mich beeindruckt die Antwort der 3 Freunde in den Versen 16-18 (bitte lies sie noch einmal!): „Es ist keine Frage, dass der lebendige Gott, an den wir glauben, existiert und uns helfen kann. Egal, ob er uns rettet oder nicht: Wir beten das Bild nicht an!“

 

Mich beeindruckt die Entschlossenheit der Männer, Gott gehorsam zu sein, auch wenn sie davon schwerste Nachteile erleiden. Auch heute erleben Christen Verfolgung, weil sie den Glauben an Gott bekennen. Wir stehen in der Gefahr, unseren Glauben zu verleugnen, nur um gut angesehen zu werden.

Francis Schaeffer schreibt: „Daniel und seine Freunde frönten nicht dem Kult des Cleverseins, der im heutigen Christentum zu den großen Gefahren und Versuchungen zu rechnen ist.“

Die 3 Freunde bleiben auch in Todesgefahr gelassen. Sie wissen sich geborgen in Gottes Händen. Sie sind gewiss, dass sie nie tiefer fallen können als in Gottes offene Hände. Das gibt ihnen Mut und Geborgenheit!

Die 3 Männer werden in einen großen Ofen geworden, wo sie als Strafe für die Befehlsverweigerung sterben sollen. Als Nebukadnezar nachschaut, macht er zwei erstaunliche Entdeckungen: Die Männer im Ofen haben keine Fesseln mehr an – die sind verbrannt, sie selbst aber nicht. Zum anderen sind die 3 Männer nicht allein, ein Engel Gottes ist bei ihnen.

Daraus können wir lernen: Gott lässt uns in der Not nicht allein. Er ist da, gerade wenn wir ihn am dringendsten brauchen. Wir sehen ihn normalerweise nicht, manchmal spüren wir seine Nähe nicht – aber er ist trotzdem da!

Gott erweist sich auf wunderbare Weise als der Lebendige und Reale, der in unverwechselbarer Weise Rettung bringen kann.  Gott ist heute noch derselbe! Er ist auch heute noch in unserem Leben erfahrbar. Es lohnt sich, ihm zu vertrauen!

Für uns ergeben sich aus dem Text folgende Fragen:

-          Halte ich treu an Gott und seinen Maßstäben fest?

-          Vertraue ich dem Herrn, auch wenn es mir nicht so gut geht?

 

 

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Gast
Gast Mittwoch, 20 September 2017

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