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Daniel 4, 1-34

von
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In diesem Kapitel geht es um einen weiteren Traum des Königs Nebukadnezar.  Der Inhalt des Traums wird in den Versen 7-15 berichtet. Im Mittelpunkt des Traums steht ein riesiger Baum, der Nebukadnezar symbolisiert. Die Tiere in Vers 9 repräsentieren die verschiedenen Völker, die unter der Herrschaft des babylonischen Königs stehen. Der Fall des Baumes durch einen Engel stellt Gottes Gericht über Nebukadnezar dar.

Wieder muss Daniel kommen, um den Traum zu deuten. Als er den Traum hört, ist der Prophet Gottes verstört, denn er schätzt den König, ist sich aber darüber im Klaren, dass der Traum die Ankündigung eines Gerichts Gottes über den König enthält.

 

Daniel deutet den Traum  und gibt Nebukadnezar einen wichtigen Ratschlag: „Darum, mein König, lass dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Wohltat an den Armen, so wird es dir lange wohlergehen.“ (Vers 24). Daniel ruft also den König auf, seine Sünden einzugestehen und Buße zu tun!

Das Gericht Gottes kommt über Nebukadnezar wegen seines Stolzes. Der Vers 27 spiegelt die Herzenshaltung des Königs gut wieder. Nebukadnezar ist in die Geschichte eingegangen vor allem durch  seine Bauprojekte, wie z.B. die stufenförmigen hängenden Gärten – eines der 7 Weltwunder des Altertums.

Dieser Stolz des Königs führt zu Gottes Gericht. Da er sich mit einem Mal wie ein Tier aufführt, wird er aus der Gesellschaft der Menschen ausgestoßen. Anscheinend leider er eine Zeit lang an einer Wahnkrankheit, die unter dem Namen „Lykanthropie“ bekannt ist (der Mensch fühlt sich als ein Tier und führt sich auch entsprechend auf).

Nach Ablauf der geweissagten Zeit erlangt der König seinen Verstand wieder und fängt an, Jahwe als den wahren Gott zu preisen!

Uns warnt dieser Abschnitt vor dem Stolz! In Sprüche 16, 18 heißt es: „Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall!“ Zum anderen wird uns wieder einmal die positive Bedeutung der Umkehr und Buße vor Augen gestellt. Zur Umkehr gehört allerdings als Voraussetzung Demut. In 1.Petrus 5, 5-6 heißt es: „Alle sollen einander mit Demut begegnen. Denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.“

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Gast
Gast Freitag, 22 September 2017

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