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Jona 1, 1-16

von
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Jona, der Mann, der „nein“ sagte! Jona lebt im 8. Jahrhundert vor Christus im Nordreich Israel in einem Dorf nahe Nazareth. Die Assyrer sind die führende Weltmacht und bedrohen Israel!

Jona bekommt von Gott den Auftrag, der weltbekannten Stadt Ninive das Gericht Gottes anzudrohen. Wie reagiert Jona? Wir können aus diesem Kapitel 3 Dinge lernen.

1. Gottes Heil gilt allen Menschen! Das war für die Juden damals nicht selbstverständlich. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass Gott auch an den Menschen in der heidnischen Weltstadt Ninive interessiert ist. Aber es ist wahr: Gott will alle!

 

Uns wird das deutlich dadurch, dass Jesus als das Licht der Welt auf diese Erde gekommen ist. Das feiern wir heute am Heiligen Abend. Gottes Heil gilt allen Menschen. Lasst uns beten, dass die Botschaft von Gottes Liebe an diesen Weihnachtsfeiertagen viele Menschen berührt!

2. Gott beauftragt und wir müssen uns entscheiden! Jona hat Gottes Auftrag gehört. Er macht sich auch tatsächlich auf den Weg – aber in die entgegengesetzte Richtung, nicht nach Osten in Richtung Ninive, sondern nach Westen in Richtung Spanien. „Nichts wie weg“ – so denkt er! Jona will Gott abschütteln. Er zahlt dafür Fährgeld und Lehrgeld! Aber Jona steht der Schock seines Lebens erst noch bevor. „Der Herr schickte einen Sturm aufs Meer.“ Das Schiff droht auseinanderzubrechen. Der Kapitän lässt Frachtgut und Schiffsgerät über Bord werfen. Als das alles nichts hilft, befiehlt er: Alle Knie auf Deck! Jeder soll zu seinem Gott beten. Alle tun es, bis auf Jona. „Wer vor Gott flieht, will nicht mit ihm reden!“ – so ein Ausleger zu dieser Stelle.

Kennen wir das nicht auch, dass Gott etwas von uns erwartet – und wir weigern uns, gehorsam zu sein. Die Geschichte von Jona sollte uns zur Umkehr rufen.

Gott sei Dank war Jesus seinem Vater gehorsam, als er ihn auf diese Erde schickte. Das ist unser Glück und unser Heil!

3. Vor Gott kann man nicht fliehen! Jona hätte das wissen können. Das hat David schon in Psalm 139, 7-12 formuliert. Und doch machen auch wir manchmal den Versuch, vor Gott zu fliehen. Wir wollen nicht auf ihn hören. Wir fliehen in die Arbeit, ins Vergnügen oder finden Ausreden. Flucht vor Gott hat Auswirkungen: Das Glaubensleben wird müde, wir haben keine Lust mehr zum Beten und die Freude fehlt.

Dann ist es nötig, dass wir die Glaubenshindernisse ausräumen, unsere Schuld bekennen, die Flucht aufgeben und anfangen, Gott gehorsam zu sein. Auch Jona muss das lernen. Aber vorher muss er noch ganz unten durch.

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Gast
Gast Freitag, 22 September 2017

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