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Maleachi 2, 1-17

von
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In den Versen 1-9 spricht Maleachi eine deutliche Ermahnung gegenüber den Priestern aus. Mit diesen klaren Worten will der Herr die Priester aus ihrer Selbstzufriedenheit wachrütteln. Aaron, der erste Priester, hatte Ehrfurcht vor Gott und gab ihm die Ehre. Zudem wurde er seiner Verantwortung als Priester gerecht, indem er auch das lebte, was er lehrte (Vers 6).

Die Priester sind die Boten Gottes in Israel. Sie sollen das Volk nicht nur vor Gott vertreten, sondern sind auch dafür verantwortlich, Gott vor dem Volk zu repräsentieren, indem sie ihnen das Gesetz Gottes auslegen (Vers 7). Leider haben sich die Priester zur Zeit Maleachis weit von diesem göttlichen Maßstab entfernt: Durch ihr schlechtes Vorbild und ihre fragwürdige Lehre kommen manche aus dem Volk ins Straucheln. Dafür wird Gott die Priester zur Verantwortung ziehen (Verse 8-9).

 

In diesen Versen wird deutlich, welch eine hohe Verantwortung geistliche Leiter und Verkündiger des Wortes Gottes tragen. Lasst euch ermutigen, für die Pfarrer, Pastoren und Ältesten regelmäßig zu beten – sie haben es nötig!

In den Versen 10-17 ermahnt Maleachi das ganze Volk, weil viele Juden Mischehen mit heidnischen Frauen eingegangen sind und sich haben scheiden lassen. Kann man diese Aussagen auf heute beziehen?

Die Warnung vor Mischehen hat für uns durchaus Bedeutung: Gott möchte nicht, dass jemand, der glaubt, eine Ehe mit jemand eingeht, der kein glaubender Christ ist. Lies dazu 2.Korinther 6, 14-16! Ich kann diese Mahnung Gottes gut nachvollziehen. Wie kann eine Ehe glücklich werden, wenn man das Wichtigste und Tiefste, was einen verbinden könnte – den Glauben – nicht mit dem Partner teilen kann?

„Denn ich hasse Scheidung, spricht der Herr, der Gott Israels!“ – so heißt es in Vers 16 wörtlich nach der Elberfelder Übersetzung. Jesus Christus nimmt in Matth.19, 6 diese Aussage auf und sagt: „Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“ Wer heiratet, geht einen lebenslangen Bund ein. Das muss bei den heutigen hohen Scheidungsquoten wieder ganz neu betont werden. Sicherlich, es kann Situationen geben, wo Scheidung legitim ist (siehe Matth.19, 9), aber das ist die ganz große Ausnahme. Lasst uns für gelingende Ehen beten und selbst, soweit wir verheiratet sind, alles dazu tun, unsere Ehen mit immer neuem Leben zu füllen!

 

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Gast
Gast Mittwoch, 20 September 2017

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