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Maleachi 3, 1-24

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In diesem letzten Kapitel seines Buches und des ganzen AT kündigt Maleachi den „Tag des Herrn“ beziehungsweise den „Tag seines Kommens“ an. Dieser Tag wird ein Tag des Gerichtes und der Reinigung sein (Vers 2). „Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen“ (Vers 3). Der Silberschmelzer sitzt über seinem Schmelztiegel, bis alle Unreinheiten weggebrannt sind und die Oberfläche des Silbers wie ein Spiegel glänzt.

Von dem „Tag des Herrn“ ist im AT oft die Rede. Gemeint ist damit das zweite Kommen Jesu, wenn er kommt, um über alle Menschen zu richten. Wir sprechen auch von dem „jüngsten Gericht“, das im NT in Offb.20, 11-15 ebenfalls beschrieben wird. Jeder Mensch wird sich einmal vor Gottes Thron verantworten müssen. Christen brauchen sich davor nicht zu fürchten, weil ihre Namen im Buch des Lebens stehen. Vermutlich ist auch mit dem „Gedenkbuch“ in Vers 16 dieses Buch des Lebens gemeint.

 

Lies noch einmal die Verse 19-21! Bei dem Tag des Herrn werden die Gottlosen Gottes Gericht erfahren, aber die Gerechten Gottes Rettung! Die „Sonne der Gerechtigkeit“, die den Glaubenden aufgehen wird, ist niemand anderes als Jesus Christus. Durch die Gemeinschaft mit Jesus erfahren sie endgültige Heilung. Das Bild von den springenden Kälbern ist ein wunderbares Bild ausgelassener Freude (Vers 20). Wenn Jesus Christus wiederkommt, dann werden wir jubeln und voller Freude sein. Schon jetzt darf die Vorfreude uns und unseren Alltag prägen.

Maleachi, der das Kommen Jesu ankündigt und dabei nicht zwischen erstem und zweitem Kommen unterscheidet, erklärt, dass Gott vorher einen Boten schicken wird, der den Weg bereiten soll (Vers 1), einen Propheten Elia (Vers 23). Damit ist niemand anderes als Johannes der Täufer gemeint.

Warum ruft Maleachi die Juden zur Buße auf? Weil sie Gott nicht die Ehre gegeben haben (Kapitel 1), weil sie sich haben scheiden lassen und Mischehen eingegangen sind (Kapitel 2) und weil sie Gott beraubt haben, indem sie ihm nicht 10% von ihrem Ertrag gegeben haben. Der Vers 10, den ich in meiner Bibel dick unterstrichen habe, ist für mich die entscheidende Motivation, Gott volle 10% meines Einkommens zu geben. Gott hat versprochen, dass er dann „die Fenster des Himmels auftun und Segen in Fülle herabschütten“ wird. Diesen Segen Gottes möchte ich nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Ich habe schon oft erlebt, dass Gott zu seinem Wort steht und auch dieses konkrete Versprechen wahr macht! Wie sieht es bei dir mit dem Geben für Gott aus?

So endet also das AT mit einer Adventsbotschaft, mit der Ankündigung vom Kommen Jesu. Gott sei Dank, dass er auch dieses Versprechen wahr gemacht und seinen Sohn in diese Welt gesandt hat. Aber das ist noch nicht alles: Jesus Christus wird wiederkommen und sein Reich aufrichten.

Lasst uns leben in diesem Bewusstsein: Unser Herr kommt! Darauf stellen wir unser Leben ein! Deshalb möchten wir, dass noch viele Menschen zum Glauben kommen und im Himmel mit dabei sind!

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Gast
Gast Freitag, 22 September 2017

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