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Psalm 139, 1-24

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Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen Sorgen haben oder sogar Ängste. Gerade in dieser Zeit ist der Psalm 139 sehr wichtig, denn er macht uns deutlich: Es gibt Geborgenheit bei Gott!

Die Verse 1 – 4 zeigen auf: Gott kennt uns und versteht uns! Gott ist nichts verborgen, auch nicht meine geheimsten Gedanken. Gott sieht alles, auch meinen heimlichen Groll und meine unreinen Gedanken. Ich kann Gott nichts vormachen. Aber ich brauche Gott auch nichts vorzumachen. Die befreiende Erkenntnis lautet: Gott kennt mich – und hat mich trotzdem lieb!

 

Wenn Ängste und Sorgen kommen, kann ich damit im Gebet zu Gott gehen und mein Herz vor Gott ausschütten. Das tut so gut!

In Vers 5 heißt es: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir!“ Welch ein tröstlicher Gedanke. Das bedeutet doch, dass wir bei Gott wirklich geborgen sind. Gott umgibt uns so wie die Luft uns umgibt. Die Luft können wir nicht sehen, aber sie ist da, denn ohne sie können wir nicht leben. Gott umgibt uns von allen Seiten. Deshalb ist er jederzeit für uns erreichbar. Er ist nur ein Gebet weit von uns entfernt. Wir dürfen auch wissen: Alles, was uns begegnet, muss zuerst an Gott vorbei. Auch dieser Gedanke gibt uns Trost und Geborgenheit!

Corrie ten Boom hat gesagt: „Sich zu sorgen nimmt dem Morgen nichts von seinem Leid, aber es raubt dem Heute die Kraft!“

Glauben wir wirklich, dass Gott alle Macht hat im Himmel und auf Erden? Glauben wir, dass er alles in der Hand hat? Glauben wir, dass er uns von ganzem Herzen liebt? Sind wir davon überzeugt, dass er sich wirklich um uns kümmert? Dann können wir doch wirklich entspannen!

Der Apostel Paulus hat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Mehrmals war er in Lebensgefahr, immer wieder machten ihm Schwierigkeiten in den jungen Gemeinden zu schaffen. Dieser Paulus schreibt in Römer 8, 38 – 39:

„Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch unsichtbare Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch gottfeindliche Kräfte, weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.“

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Gast
Gast Freitag, 22 September 2017

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