Blog AT-365

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Wir machen einen Sprung im zweiten Königebuch und wenden uns den Kapiteln zu, die vom traurigen Ende des Nordreichs Israel 722 v.Chr. durch die Assyrer und vom ebenso traurigen Ende des Südreiches Juda 586 v.Chr. durch die Babylonier berichten.

Im heutigen Kapitel wird von den letzten Königen des Nordreiches Israel erzählt. Auffällig ist, dass fast alle durch eine Revolution und die Ermordung ihres Vorgängers an die Macht kamen. Ausnahme ist Pekachja, der Sohn Menahems. Auffällig ist weiterhin, dass von allen Königen des Nordreiches gesagt wird, dass sie „taten, was dem Herrn mißfiel“ und dass sie nicht von den Sünden Jerobeams abließen. Was waren die Sünden Jerobeams? Lies noch einmal 1.Könige 12, 25-32! Jerobeam baute zwei goldene Kälber in Bethel und Dan und verführte Israel zum Götzendienst. Dieser Abfall Jerobeams von Jahwe hatte fatale Folgen für das ganze Land und führte schließlich zur Eroberung durch die Assyrer.

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272

 

Samaria, die Hauptstadt des Nordreiches Israel, wird von einem großen Heer der Syrer belagert. In der Stadt herrscht eine fürchterliche Hungersnot. In ihrer Verzweiflung schlachten Eltern ihre Kinder, um überhaupt etwas zu essen zu haben (Kapitel 6, 28-29). Ein Berater des Königs kommt zu der Aussage: „Auch Gott kann uns nicht mehr helfen!“

Die Situation der Stadt ist eine Folge der Sünde. Aber Gott ist nicht am Ende. Er hat die Stadt noch nicht aufgegeben. Er kann Rettung schenken, wo keiner es mehr erwartet. Durch Elisa lässt er ankündigen, dass die Hungersnot in Kürze vorüber ist.

Die Wende kommt über Nacht. Gott lässt unter den Belagerern ein fürchterliches Chaos entstehen. Die Syrer lassen alles stehen und liegen und fliehen. Das Problem ist nur: Keiner in Samaria merkt etwas davon. Die Menschen in der Stadt leben weiter in Angst und hungern. Was für eine Lage: Die Stadt ist längst befreit und weiß es nicht!

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311

 

Fürchte dich nicht!

Ich beschränke mich bei der Erklärung auf die Verse 8 – 17. Israel wird immer wieder von den Aramäern (Syrern) angegriffen. Mehrmals versuchen die Syrer, Israel in einen Hinterhalt zu locken, aber es gelingt ihnen nie. Als der syrische König erfährt, dass der Prophet Elisa dahintersteckt, befiehlt er, Elisa zu suchen und zu ihm zu bringen.

Elitesoldaten mit den modernsten Streitwagen und schnellsten Pferden machen sich auf den Weg. Als sie erfahren, dass sich Elisa in dem Dorf Dotan aufhält, umzingeln sie dieses Dorf bei Nacht. Als der Diener Elisas am Morgen das feindliche Heer erblickt, ist er geschockt: „O weh, mein Herr! Was sollen wir nun tun?“(Vers 15). Angst spricht aus seinen Worten, Ohnmacht und Sorge. Geht es uns nicht manchmal genauso wie dem Diener? Da gibt es Dinge, die uns Angst machen: Die bevorstehende OP, Probleme am Arbeitsplatz, Sorgen im Blick auf die Familie. Diese Gedanken können uns lähmen!

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329

 

Gehorsam lohnt sich!

Naaman, der Oberkommandierende des Königs von Aram (Syrien) ist ein angesehener Mann, hat aber ein großes Problem: Aussatz – eine Hautkrankheit, die die Gliedmaßen zerstört und schließlich zum Tod führt. Die Familie hat ein junges israelitisches Mädchen als Haushaltshilfe, eine Kriegsbeute. Dieses erstaunliche Mädchen erzählt ihrer Chefin: Wenn ihr kranker Mann in Samaria bei dem Propheten Elisa wäre, der könnte ihr helfen, der könnte sie gesund machen.

Das Mädchen hat einen großen Glauben, und das Mädchen kann seinen Mund nicht halten. Es redet von seinem Glauben auch gegenüber seinen Vorgesetzten. Frage: Wissen deine Arbeitskollegen, Mitstudierenden und Nachbarn, dass du Christ bist?

Frau Naaman erzählt ihrem Mann von dem, was die israelitische Sklavin gesagt hat. Erstaunlich: Naaman lässt sich darauf ein! Aber er geht die nächsten Schritte auf seine Weise! Er macht sein Ding!

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  • dd
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305

 

Jesus Christus ist der ewige König und Priester!

David hört ein Gespräch im Himmel zwischen Gott und dem „Herrn Davids“ mit an. Wer ist der „Herr Davids“? Die Antwort finden wir in Markus 12, 35-37 (bitte jetzt lesen!), wo Jesus ganz klar sagt, dass er nicht nur ein Nachkomme Davids ist, sondern auch der „Herr Davids“, von dem in Psalm 110 die Rede ist. Jesus gibt damit zu erkennen, dass er selbst der Messias ist!

Psalm 110 ist der wichtigste und großartigste messianische Psalm der Bibel und wird auch im NT am häufigsten zitiert. Was sind nun die wichtigsten Aussage über Jesus in diesem Psalm?

1.       Jesus regiert als der König!

Gott spricht in Vers 1 zu seinem Sohn: „Setze dich zu meiner Rechten!“ Damit gibt Gott Jesus Autorität, er setzt ihn als Herrscher ein. Jesus regiert!! Im Grunde ist das direkt nach der Himmelfahrt Jesu passiert. Als Jesus von der Erde zurückkam, hat Gott ihn auf den Thron gesetzt und alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Durch seinen Tod, seine Auferstehung und die Himmelfahrt ist Jesus der Sieger, der Sieger über Sünde, Tod und Teufel!

Jesus als der König hat aber auch ein Volk – das ist seine Gemeinde! Sein Volk folgt Jesus willig. Wörtlich könnte man übersetzen: „Dein Volk sind lauter Freiwillige!“ Jesus hat uns in seine Nachfolge gerufen und wir sind seinem Ruf freiwillig gefolgt. Jesus regiert durch sein Wort und seinen Geist. Wir hören auf ihn und sind ihm gehorsam!

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326

 

In unserem heutigen Kapitel wird von vier Wundern Elisas berichtet. Die Wunder, die er tut, sind im Gegensatz zu denen des Elia oft solche, die einzelnen Personen in ihrer Not helfen.

Bei den ersten beiden Wunderberichten ist mir Gottes Fürsorge für die Frauen und ihre besonderen Nöte aufgefallen. Während Frauen in den meisten Gesellschaften des Alten Orients nicht viel galten,  wird in diesen beiden Berichten und in vielen anderen der Bibel durch Gottes Fürsorge seine Wertschätzung für die Frauen deutlich.

Zum anderen ist die Ähnlichkeit der ersten beiden Wunderberichte mit den Taten Elias bei der Witwe von Zarpat auffällig, die in 1.Könige 17 geschildert werden. Auch dort hatte Elia dafür gesorgt, dass Mehl und Öl nicht ausgehen und der Sohn der Witwe wieder von den Toten erweckt wird. Die Parallelität macht deutlich, dass Elisa genauso wie sein Vorgänger Elia ein Mann Gottes ist und in Gottes Kraft wirkt.

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552

 

Nach dem Tod Ahasjas wird sein Bruder Joram, auch ein Sohn  Ahabs, König im Nordreich Israel. Joram beseitigt immerhin einen heiligen Stein Baals, folgt aber dennoch weiter der Religionspolitik seiner Eltern Ahab und Isebel.

Der König von Moab (sein Land liegt östlich vom Toten Meer) ist seit Jahrzehnten ein Vasall Israels und zahlt einen jährlichen Tribut an den israelitischen König. Der moabitische König rebelliert nach Ahabs Tod gegen die Vorherrschaft Israels. Joram will den Aufstand unterdrücken und ruft Israel zu den Waffen. Weil er die Erlaubnis zum Durchmarsch durch Juda benötigt, um die Moabiter anzugreifen, bittet er König Joschafat von Juda, ihm als Verbündeter zu helfen.

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Neueste Kommentare - Zeige alle Kommentare
  • Raimund
    Raimund sagt #
    Hallo Jan, dieser Vers ist nicht so einfach zu verstehen. Es gibt 2 Erklärungen: "Der große Zorn" meint entweder, dass Juda auf Is
  • Jan
    Jan sagt #
    Was bedeutet: “Es kam ein großer Zorn über Israel und sie zogen von ihm (Mesa) ab?“ Scheinbar hat hier das Menschenopfer für den G
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Das heutige Kapitel, in dem es um die „Himmelfahrt“ Elias geht, schließt die Berichte von dem großen Propheten Elia ab, die in 1.Könige 17 begonnen haben.

Wir wollen uns noch einmal einige wichtige Ereignisse aus Elias Leben und Wirken vor Augen halten: Elias Name bedeutet „Jahwe ist Gott!“ Der Dienst Elias stimmt mit diesem Namen überein. Elia wird von Gott zu seinem Volk Israel gesandt, um gegen den Baalskult zu kämpfen und Israel zu verkünden, dass Jahwe allein Gott ist und kein anderer!

Erstaunlich ist, mit welcher Furchtlosigkeit Elia vor den König und die Baalspriester tritt. Er hat Mut, auch Gottes Gerichte anzukündigen. Bei dem „Wettkampf“ auf dem Karmel ruft er das ganze Volk Israel auf, sich zu Gott zu bekehren und nur ihm zu folgen. Er betet vertrauensvoll um Gottes Eingreifen und erlebt, wie Gott Feuer vom Himmel schickt und sich damit als der lebendige Gott erweist.

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  • Emm
    Emm sagt #
    Danke!
  • Raimund
    Raimund sagt #
    Hallo Emma, ich kann deine Frage gut verstehen! Es handelt sich nicht wirklich um Kinder, sondern um junge Männer. Sie machen sich
  • Emma
    Emma sagt #
    Was haben die sterbenden Kinder (Vers 23-25) zu bedeuten?
298

 

Ursprünglich bildeten die zwei Königebücher in der hebräischen Bibel eine Einheit. Aber in der griechischen Übersetzung des AT hat man einfach 2 Bücher daraus gemacht, weil die Schriftrollen zu dick und schwer waren. Das ist der Grund, warum unser Kapitel die Fortsetzung des Berichtes über die Herrschaft Ahasjas,  des ältesten Sohnes Ahabs,  in Israel enthält.

König Ahasja leidet unter einer Krankheit, die er sich zugezogen hat, als er in einem Haus durch eine Öffnung ein Stockwerk tief gefallen ist. So etwas soll es auch heute noch geben. Nun schickt er seine Boten nach Ekron, einer Philisterstadt, in der Baal angebetet wird, um von Baal zu erfahren, ob er wieder gesund wird.

Dieses Kapitel zeigt uns Gottes Heiligkeit und dass Gott keinen Götzendienst duldet. Es geht um Gottes Ehre, die geachtet werden soll!

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278

 

In diesem Kapitel wird das Ende von König Ahab berichtet!

Ahab bittet den König des Südreichs Juda, Joschafat, mit ihm in den Kampf gegen die Syrer unter Benhadad zu ziehen. Joschafat ist dazu grundsätzlich bereit, erinnert Ahab jedoch an die Notwendigkeit, den Willen Gottes zu erfragen, bevor sie in die Schlacht ziehen.

Nun hat Ahab zwar eine Riesenschar von 400 Propheten, aber diese Propheten sind nicht daran interessiert wirklich das Wort Gottes zu verkündigen, sondern das, was der König hören will. Joschafat durchschaut das und fragt nach einem wahren Propheten. Widerwillig lässt Ahab Micha holen, der den Königen als Botschaft Gottes sagt: „Ich sah ganz Israel zerstreut auf den Bergen wie Schafe, die keinen Hirten haben!“ (Vers 17). Das Bild vom König als Hirten und vom Volk als den Schafen ist im AT vertraut. Micha drückt mit diesem Bild aus, dass Israels Hirte – König Ahab – getötet wird und seine Armee dann zerstreut wird.

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305

 

Der Vorfall in diesem Kapitel illustriert ein weiteres Mal den schlechten Charakter von Ahab und Isebel und hilft uns, Gottes Gerichtshandeln an ihnen besser zu verstehen.

Neben seinem Palast in Samaria hat Ahab offensichtlich auch noch eine Residenz in Jesreel. Nabot ist anscheinend Ahabs unmittelbarer Grundstücksnachbar. Ahab möchte gern Nabots Weinberg kaufen, aber dieser weigert sich, sein väterliches Erbe zu verkaufen, was auch dem mosaischen Gesetz entspricht. Ahab hat nicht bekommen, was er will und benimmt sich wie ein trotziges Kind.

Isebel findet, dass Ahab als König sich einfach nehmen soll, was er will und sie hilft nach: Sie weiß, wie sie die Gesetze Israels gebrauchen kann.  Sie sendet Briefe an die Leiter der Stadt, in denen sie diese auffordert, ein Fasten auszurufen und zwei Schurken anheuert, die Nabot beschuldigen, er habe Gott geflucht. In Israel waren immer zwei Zeugen nötig, um eine Person zu verdammen. Gott zu fluchen war ein Verbrechen, das mit Steinigung bestraft wurde (3. Mose 24, 16).

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283

 

Dieser Psalm ist ein Aufruf zur Dankbarkeit! Das Thema ist in Vers 1 schon klar formuliert: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich!“

Für uns glaubende Menschen ist es keine Frage, dass wir Grund haben, Gott zu danken. Der lebendige Gott hat uns ins Dasein gerufen, er schuf uns als einen Gedanken seiner Liebe mit der hohen Bestimmung, in der Gemeinschaft mit ihm zu leben! Luther hat erklärt: „Das Danken ist der edelste Gottesdienst, und der Undank ist schlimmste Sünde, Raub an Gottes Schöpferehre!“

Die Verse 4  bis 32 enthalten verschiedenste Situationen von Menschen in Not: einige irren in der Wüste umher (Verse 4-9), andere leiden unter Krankheit (Verse 17-22). Sie alle schreien zu Gott und erleben seine Hilfe und Rettung. Am Ende steht jeweils der Lobpreis von Menschen, die Gottes Hilfe erfahren haben. Vier Mal heißt es in dem Psalm: „Die sollen dem Herrn danken für seine Güte und seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut.“

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257

 

 

 

Nach den spannenden Geschichten von Elia wenden wir uns in diesem Kapitel wieder König Ahab von Israel zu. König Benhadad von Syrien marschiert mit seinem Militär zur israelitischen Hauptstadt und belagert Samaria. Benhadad sendet Boten zu Ahab mit seinen Bedingungen, unter denen er sich zurückziehen wird.

 

Ahab als Vasall der Syrer ist durchaus gewillt, Benhadad Tribut zu zollen. Offenbar bedauert der syrische König, dass er zu wenig gefordert hat und möchte auch noch den Palast und die öffentlichen Häuser ausplündern. Aber nun raten die Ältesten Israels ihrem König zum Widerstand.

 

Als Benhadad seinen Angriff auf Samaria vorbereitet, kommt ein Prophet, dessen Name nicht genannt wird, zu Ahab. Obwohl Ahab es mit seiner Gottlosigkeit nicht verdient hat, verheißt der Prophet dem König im Namen Gottes den Sieg. Wir lernen hier eine wichtige Lektion über Gnade: Gnade können wir uns nicht verdienen! Gott will durch sein freundliches Eingreifen den gottlosen Ahab und sein Volk dazu bringen, sich wieder Gott zuzuwenden und ihm zu vertrauen statt dem Baal.

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287

 

Gott baut einen niedergeschlagenen Mitarbeiter wieder auf!

Gerade hat Elia auf dem Karmel einen wunderbaren Sieg erlebt. Dann erhält er die Todesdrohung durch Isebel (Vers 2), und Elia ist am Boden zerstört; er resigniert, er wird depressiv. Warum macht ihm die Drohung Isebels so viel aus? Psychologisch lässt sich das gut erklären: Elia ist körperlich erschöpft und emotional ausgebrannt, er ist „reif für die Insel“. Elia ist müde, sogar lebensmüde, er ist ganz einfach am Ende!

Manchen von uns geht es ähnlich. Wir fühlen uns überfordert von Beruf und Familie, wir erleben Frust, manchmal auch im Glaubensleben. Das kann einen ganz schön runterziehen.

Wie handelt Gott, um Elia aus seiner Resignation herauszuholen? Wie baut Gott einen niedergeschlagenen Mitarbeiter wieder auf? Schauen wir uns die wunderbare Seelsorge Gottes an!

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344

 

Die bekannte Geschichte von Elias Wettstreit mit den Propheten Baals ist zugleich spannend und von tiefer Bedeutung – auch für uns heute!

Gott kündigt Elia an, dass die Trockenheit bald zu Ende gehen wird und er sich mit dem König treffen soll. Durch die Vermittlung des Verwalters Obadja kommt es zu dem Treffen, in dem Ahab Elia beschuldigt, Israel ins Unglück zu bringen. Elia stellt klar, dass Ahab und sein Vater der wahre Grund für Israels Schwierigkeiten sind. Ahab hat den Weg Gottes verlassen und sich dem Götzen Baal zugewendet.

Deswegen schlägt Elia einen Wettstreit zwischen den Priestern Baals und sich selbst auf dem Karmel vor. Dieser Wettstreit soll deutlich machen, wer der wahre Gott ist. Dabei kommt Elia seinen Gegnern sehr weit entgegen. Der Karmel wurde von den Phöniziern als ein heiliger Wohnort Baals angesehen.

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380

 

Heute und in den nächsten Tagen beschäftigen wir uns mit Elia, einem großen Propheten des AT. Elia stammt aus Tischbe, das östlich des Jordans liegt (im heutigen Jordanien). Sein Name bedeutet „Jahwe ist mein Gott“ und ist Programm. Elias große Aufgabe ist es, ganz Israel zu zeigen, dass nicht Baal, sondern Jahwe der einzig wahre Gott ist!

Ganz kurz und knapp wird in Vers 1 berichtet, dass Elia in Samaria vor den König Ahab tritt, sich als Bote Gottes vorstellt und prophezeit, dass kein Regen und Tau fallen wird! Dabei bezieht sich Elia auf eine Voraussage Gottes in 5. Mose 11, 16-17 (lies die Verse nach). Die Aussage Elias wird die Anbeter Baals tief getroffen haben, weil sie glaubten, dass Baal der Gott des Regens und der Fruchtbarkeit sei. Die Dürre, die vom wahren Gott herbeigeführt wird, zeigt, dass er, nicht Baal das Wetter bestimmt!

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300

 

In diesem Kapitel geht es um 5 Könige des Nordreiches Israel, die eines gemeinsam haben: Sie alle lebten und regierten nicht so, dass es Gott gefiel. Im Gegenteil, die beiden letzten überboten sich gegenseitig in ihrer Untreue Gott gegenüber.

Bascha (regierte von 909-886 v.Chr.) haben wir schon gestern kennengelernt. Er machte dadurch von sich reden, dass er die Nachkommen Jerobeams tötete (Kap.15, 29). Der Prophet Jehu kündigt ihm im Namen Gottes Gericht an. Seine Nachkommen werden ebenso beseitigt werden, wie er die Nachkommen Jerobeams beseitigt hat.

Baschas Sohn Ela regierte nur 2 Jahre lang und führte die schlechte Politik seiner Vorgänger fort. Ein mächtiger Offizier, Simri, zettelte eine Verschwörung an, tötete den König und vernichtete Israels zweite Herrscherfamilie und die Freunde der Familie vollständig. Damit erfüllte sich wieder einmal die göttliche Prophezeiung von Vers 3.

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298

 

In diesem Kapitel werden uns jeweils zwei Könige des Südreichs Juda und zwei Könige des Nordreichs Israel vorgestellt und aus Gottes Sicht bewertet.

Zuerst geht es um Abija von Juda, Sohn von Rehabeam und Maacha, einer Tochter Absaloms. Dieser Enkel Salomos setzte die Sünden seines Vaters und Großvaters fort. „Sein Herz war nicht ungeteilt bei dem Herrn, seinem Gott!“ (Vers 3). Genau dasselbe wird in Kapitel 11, 4 über Salomo gesagt, als seine vielen ausländischen Frauen sein Herz anderen Göttern zuwendeten. Der Ausdruck „Herz“ besagt, dass es auf die innere Haltung eines Menschen ankommt. Von dieser inneren Haltung wird unser Handeln bestimmt.

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274

 

Dieser Psalm besingt die Herrlichkeit Gottes in der Schöpfung. Während Psalm 103 das Erbarmen Gottes mit seinem Volk beschreibt, spricht Psalm 104 mehr von der Macht, der Weisheit und der Güte des Herrn seiner Schöpfung gegenüber. Interessant ist, dass der Gedankengang des Psalms in etwa der Schöpfungsordnung folgt, wie sie in 1. Mose 1 dargestellt ist.

Die Verse 1-9 geben in etwa die ersten beiden Schöpfungstage wieder (Gen.1, 1-8). Der Satz in Vers 1 „Herr, mein Gott, du bist sehr groß!“ macht deutlich, dass es letztlich um den Schöpfer geht. Er soll angebetet werden, nicht die Schöpfung! Die Verse 2-4 bilden die Grundlage für den Liedvers, den wir öfter singen: „Auf, Seele, Gott zu loben, gar herrlich steht sein Haus. Er spannt den Himmel droben gleich einem Teppich aus. Er fährt auf Wolkenwagen und Flammen sind sein Kleid, Windfittiche ihn tragen, zu Diensten ihm bereit!“

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268

 

Als Jerobeams Sohn krank wird, denkt der König wieder an Gott und seinen Propheten Ahia, der ihm ja das Königtum vorausgesagt hat. Er schickt seine Frau zum Propheten, weil er wissen möchte, wie es um seinen Sohn steht.

Der Prophet hat eine umfassende Gerichtsbotschaft für Jerobeam und seine Familie! Gott erinnert Jerobeam daran, dass er ihn zum Führer über sein Volk gemacht hat, sich aber vom Glauben entfernt hat. Die Kritik des Propheten ist hart: Jerobeam hat mehr Böses getan als alle, die vor ihm gewesen sind, er hat den Götzendienst eingeführt und somit Gottes Gericht herausgefordert (Verse 9-10). Gott sagt durch den Propheten voraus, dass die Dynastie Jerobeams dahingerafft werden würde.

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