Blog AT-365

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Hier können Sie jeden Tag einen Beitrag zum "Projekt AT-365" lesen. Den Leseplan zum Projekt können Sie hier im Blog auf der rechten Seite herunterladen.

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Jerobeams Götzendienst wird schon bald von einem Propheten des Herrn verurteilt. Der Herr schickt einen ungekannten Mann Gottes aus dem Südreich Juda zu Jerobeam mit einer Gerichtsprophetie. Dieser Prophet verkündigt seine Prophetie öffentlich am Altar, als Jerobeam daneben steht und Opfer bringt.

Diese Prophetie ist deshalb so bemerkenswert, weil sie den Namen und die Taten eines Königs präzise voraussagt, der erst 290 Jahr später in Erscheinung tritt. Josia, der von 640 bis 609 v.Chr. regiert, erfüllt diese Prophetie genau so, wie der Mann Gottes es voraussagt (siehe 2.Könige 23, 15-20). Josia wird den Altar in Bethel zerstören und Gericht halten über die falschen Priester.

Außerdem sagt der Mann Gottes ein Zeichen dafür voraus, dass sich die Prophetie wirklich erfüllen wird: Der Altar in Bethel wird sich spalten. Genau das wird in Vers 5 berichtet!

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284

 

Der Abschnitt 1.Könige 12 bis 2.Könige 17 erzählt die Geschichte des geteilten Königreichs, von Israel (Nordreich) und Juda (Südreich). Wie ist es zu der Teilung gekommen? Davon handelt unser heutiges Kapitel.

Die fatale Teilung des Königreichs resultiert aus einer dummen Entscheidung von Salomos Sohn Rehabeam. Allerdings haben die Nordstämme auch schon zu Davids Zeiten in Opposition zum König in Jerusalem gestanden. Außerdem ist festzuhalten, dass Gott schon dem Salomo die Teilung seines Königreichs vorausgesagt hat (Kapitel 11, 11-13) und durch den Propheten Ahia dem Jerobeam prophezeit hat (Kapitel 11, 29-37). Wir sehen hier das Phänomen, das in der Bibel häufig vorkommt: Gott sagt etwas voraus – die Menschen, die das umsetzen, sind aber voll verantwortlich für ihr Tun (siehe Judas). Gott weiß, was passiert, er sagt voraus was kommt. Gleichzeitig müssen die handelnden Menschen ihr Tun vor Gott und den Menschen verantworten.

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287

 

Alles hatte bei Salomo so gut angefangen. Wir haben gelesen, wie der Sohn von David anfangs demütig und gottesfürchtig gewesen ist. Als er vor Gott einen Wunsch äußern durfte, erbat er sich nicht Reichtum, Ehre und ein langes Leben sondern ein „hörendes  Herz“. Lange stand das Leben Salomos unter dem Segen Gottes!

Im heutigen Kapitel wird allerdings berichtet, dass am Schluss vieles anders aussah. Nach und nach wich der große König von einem Leben in Gottesfurcht ab. Er machte sich seine Gottesbeziehung kaputt durch seinen Götzendienst. Was hatte ihn vom richtigen Weg abgebracht?

Der Text berichtet, dass Salomo viele Frauen hatte und sich darunter – wohl aus politischen Gründen – viele Ausländerinnen befanden. Die brachten ihre heidnischen Götter mit an den Königshof, und der einst so gottesfürchtige Salomo tolerierte diese fremden Gottheiten nicht nur, sondern betete sie sogar an.

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470

 

In diesem Kapitel geht es um Salomos Ruhm (Verse 1-13) und Salomos Reichtum (Verse 14-29)!

Der Besuch der Königin von Saba unterstreicht die Aussage in Kapitel  5, 14: „Sie kamen aus allen Völkern, um Salomos Weisheit zu hören!“ Saba ist vermutlich das heutige Jemen auf der arabischen Halbinsel, ca. 1900 km von Jerusalem entfernt.  Mit einer überaus großen Karawane macht sich die Königin auf den langen und beschwerlichen Weg. Ihre Absicht ist es  herauszufinden, ob Salomo wirklich so weise ist, wie ihr geschildert wurde.

Die Königin von Saba legt dem weisen Salomo Rätselfragen vor – eine solche Prüfung war im Alten Orient ein Sport unter Königen. Als die Königin Salomos Weisheit und seinen Reichtum sieht, gerät sie vor Staunen außer sich – wörtlich: „da hatte sie keinen Atem mehr!“ (Vers 5).

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308

 

Die ersten 20 Jahre der Regierungszeit Salomos waren von seinen Bautätigkeiten geprägt. Die Kapitel 9-11 berichten nun von den späteren Jahren seiner Regierung. Im heutigen Kapitel lesen wir, wie Gott sich dem Salomo erneut offenbart (Verse 1-9), und wir lesen auch von Salomos Unternehmungen (Verse 10-28).

Gott erschien dem König ein zweites Mal – das erste Mal, als Gott ihn nach seinem Wunsch fragte, wird in Kapitel 3, 5-14 geschildert. Gott versicherte Salomo, dass er sein Gebet zur Einweihung des Tempels gehört hat und den Tempel „heiligt“, indem er dort gegenwärtig ist. Aber der Herr warnte den König auch. Wenn Salomo Gottes Weisungen gegenüber gehorsam ist, dann wird Gott für eine ewige Nachkommenschaft Salomos sorgen. Wenn aber Salomo oder irgendeiner seiner Nachkommen dem Herrn nicht treu folgt sondern sich anderen Göttern zuwendet, dann wird Gott zwei Dinge tun: Er wird Israel aus dem Land vertreiben und den Tempel zerstören (Vers 7). Bedrückend ist: Trotz dieser klaren Warnung durch Gott hat Salomo schon bald mit dem Götzendienst begonnen (und viele seiner Nachkommen haben das fortgesetzt).

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300

 

Dieser Psalm hat die Form eines Selbstgesprächs, in dem König David über die Güte Gottes nachdenkt und die Menschen (Verse 1-19), die Engel (Verse 20-21) und die Schöpfungswerke (Vers 22) auffordert zum Lobpreis und zur Anbetung Gottes!

David weiß, dass Gott es verdient hat, dass wir ihn ehren – und er weiß auch, dass wir es immer wieder vergessen, ihn zu loben. Deshalb ruft er sich selbst zwei Mal auf: „Lobe den Herrn, meine Seele!“ Aber warum sollen wir Gott loben?

Vers 2 gibt die Antwort: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ Denke an dieser Stelle einmal einen Augenblick darüber nach: Was hat Gott mir in der letzten Woche an Gutem getan? ….

Es gibt so Vieles, was wir hier erwähnen können: unsere Gesundheit, unser tägliches Essen, die Arbeitsstelle, unsere Familie, Urlaub, Frieden, die Schönheit der Natur, gute Beziehungen, Freunde, Bewahrung in gefährlichen Situationen. Ja, auch wir haben diese Ermahnung immer wieder nötig: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“

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321

 

In diesem Kapitel wird die feierliche Einweihung des Tempels berichtet.

Salomo lässt das Volk für die Aufstellung der Bundeslade und die Einweihung des Tempels nach Jerusalem rufen. Alle Häupter der Stämme und Familien erhalten gesonderte Einladungen. Salomo lässt die Bundeslade, die vorher in einem Zelt im Süden Jerusalems gestanden hat, in einer feierlichen Prozession in den Tempel holen und im Allerheiligsten unter den ausgebreiteten Flügeln der goldenen Cherubim aufstellen. In der Bundeslade befinden sich immer noch die zwei Steintafeln mit den 10 Geboten, die Gott Israel am Berg Sinai gegeben hat. Als die Bundeslade an ihrem endgültigen Standort angekommen ist, erfüllt eine Wolke den Tempel und symbolisiert die Anwesenheit und Heiligkeit Gottes!

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In unserem Kapitel wird vom Bau und der Fertigstellung von Salomos Palast und dem Tempel berichtet.

Salomos Haus war ein Komplex von Gebäuden, deren Bau nahezu zwei Mal so lange dauerte wie der Tempelbau. Zusammen brauchte es 20 Jahre, bis der Tempel und Salomos Palast fertiggestellt waren. Den Palastkomplex haben wir uns folgendermaßen vorzustellen: Südlich des Tempels befand sich der königliche Palast und sein Hof. Ganz in der Nähe stand das Haus der Frauen. Es schloss sich die Thronhalle an, der Ort, an dem Salomo die öffentlichen Petitionen der Israeliten anhörte und Urteile fällte. Abgeschlossen wurde der Komplex mit dem Libanon-Waldhaus – das Haus erhielt den Namen vermutlich durch den durchgängigen Gebrauch von Zedern aus dem Libanon.

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In diesem Kapitel wird vom Bau des Tempels berichtet. Schon David wollte Gott einen Tempel bauen, der ließ das aber nicht zu, sondern sagte voraus, dass Davids Sohn (Salomo) diesen Bau in Angriff nehmen werde (2.Samuel 7, 12-13).

Salomos Regierungszeit umfasst die Jahre 971 bis 931 v.Chr. Der Tempelbau beginnt im Jahr 966 v.Chr.

Interessant sind die Größenangaben zum Tempel: Eine Elle ist ungefähr 50 cm lang. Folglich ist der Tempel etwa 27 m lang, 9 m breit und 14 m hoch. Der Tempel hat etwa das doppelte Ausmaß der Stiftshütte, die vom Tempel jetzt als Heiligtum in Israel abgelöst wird. Der salomonische Tempel ist also nicht besonders groß, hat aber wegen der Verwendung des wertvollen Zedernholzes und des vielen Goldes ein auffallend schönes Aussehen. Der Tempel besteht aus drei Teilen: Der äußeren offenen  Vorhalle (Vorhof), die den Brandopferaltar enthält. Dann kommt das sogenannte Heiligtum oder die Haupthalle, die eine Grundfläche von 18 mal 9 m hat. Dieses Heiligtum enthält Leuchter, den Tisch mit den Schaubroten und den Räucheraltar. Diese Haupthalle dürfen nur die Priester betreten.

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319

 

Unter König Salomo erlebt Israel seine Blütezeit. Salomos Einflussbereich erstreckt sich vom Euphrat im Nordosten bis nach Ägypten im Südwesten. Das bedeutet aber nicht, dass damit die Verheißung Gottes an Abraham (Genesis 15, 18-20) schon komplett erfüllt ist, denn viele der unterworfenen Königreiche behalten ihre Identität und ihr Land, zahlen aber Tribut an Israel.

 Noch wichtiger ist die Bemerkung in Vers 5, dass Juda und Israel sicher wohnen, „jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum“. Das ist ein bildhafter Ausdruck für Frieden und Wohlstand. Weinstock und Feigenbaum sind Symbole für das Volk Israel und spiegeln die landwirtschaftliche Unabhängigkeit im verheißenen Land wider. Salomos Königreich ist vereinigt, sicher, stark und wohlhabend.

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301

 

In dem heutigen Abschnitt zeigt sich die Weisheit Salomos ganz praktisch in zwei Bereichen. In Kapitel 4 wird über die Weisheit Salomos bezüglich der Verwaltungsaufgaben in Israel berichtet. Dabei wird deutlich, dass das Delegieren von Autorität der Kern der Weisheit ist. Das gilt bis heute.

In Kapitel 3, 16-28 zeigt sich die sprichwörtliche Weisheit Salomos in einer Gerichtsverhandlung, die berühmt geworden ist. Zwei Prostituierte, die in einem Haus leben, haben beide drei Tage zuvor ein Baby bekommen. Einer der beiden kleinen Jungen ist in der Nacht gestorben. Seine Mutter hat das tote Kind mit dem lebenden vertauscht. Am Morgen, als die andere Mutter entdeckt, dass der tote Sohn gar nicht ihr eigener ist, weigert sich die schuldige Mutter, ihr falsches Tun einzugestehen. Unfähig, ihren Streit zu schlichten, erscheinen sie vor dem König, wobei jede von ihnen darauf beharrt, dass das lebende Kind das ihre ist.

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308

 

In den Kapiteln 3 und 4 ist von Salomos Weisheit die Rede. Wie kommt Salomo zu seiner außergewöhnlichen Weisheit? Der heutige Abschnitt gibt die Antwort.

In Vers 3 steht die Aussage: „Salomo liebte Jahwe, so dass er in den Satzungen seines Vaters David wandelte.“ Im AT ist nicht oft davon die Rede, dass ein Mensch Gott liebt, aber genau diese Liebe zu Gott zeichnet Salomo aus. Die Liebe zu Gott zeigt sich im Gehorsam gegenüber Gottes Geboten. Das hat schon das 5. Buch Mose deutlich gemacht, das sagt aber genauso auch unser Herr Jesus Christus: „Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.“ (Joh.14, 15).

In Gibeon bringt Salomo Gott ein großes Opfer dar. Offensichtlich offenbart sich Gott gerade in dieser Nacht dem König in einem Traum. Darin lädt Gott Salomo dazu ein, zu bitten, was immer er auch will. Überlege einmal kurz: Was hättest du von Gott erbeten?

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295

 

Dieser wunderbare Psalm ist eine einzige Aufforderung, Gott anzubeten! Aber warum sollen wir das tun? In Vers 3 heißt es: „Erkennt, dass Jahwe Gott ist!“

Diese Aussage ist sehr aktuell! Nicht Allah ist Gott, nicht Buddha, nicht selbstgemachte Götter wie Karriere und Gesundheit haben wirkliche Bedeutung. Jahwe allein ist Gott! Es gibt keinen anderen neben ihm und ihm allein gehört auch alle Ehre. Luther hat gesagt: „Woran dein Herz hängt, das ist dein Gott!“ Woran hängt dein Herz?

In Psalm heißt es weiter: „Er hat uns gemacht und nicht wir selbst!“ Gott ist unser Schöpfer. Es erfordert Mut, das heute klar zu bekennen. Aber es ist doch auch gut zu wissen, dass wir kein Zufallsprodukt sind, sondern ein genialer Gedanke Gottes. Gott ist unser Schöpfer – deshalb hat er Anspruch auf unsere Anbetung!

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278

 

David ist inzwischen 70 Jahre alt und schwach. Er weiß, dass er bald sterben wird. Er nutzt die Gelegenheit, um noch einmal ein wichtiges Gespräch mit seinem Sohn und Thronfolger Salomo zu führen. Darin geht es um Salomos Beziehung zu Gott und seine Beziehung zu verschiedenen Menschen.

David ermutigt seinen Sohn, auf Gottes Wort zu hören, sich davon leiten zu lassen und diesem Wort gegenüber gehorsam zu sein. David macht deutlich, dass Gottes Segen für das Volk vom Gehorsam gegenüber Gottes Willen abhängt. Der Gehorsam des Königs ist die Voraussetzung für die Erfüllung der göttlichen Verheißung an David und seine Nachkommen.

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265

 

Die beiden Königebücher haben ihren Namen daher, dass sie die Regierungen aller Könige Israels und Judas ab der Zeit Salomos verzeichnen und interpretieren. Es geht also um die Zeitspanne von 971 bis 586 vor Christus. Dabei lassen sich drei Perioden unterscheiden:

  • Das vereinte Königreich unter Salomo,
  • Das geteilte Königreich Juda und Israel bis zum Untergang des Nordreiches Israel,
  • Das Südreich Juda bis zu seinem Untergang im Jahr 586 vor Christus.

Thematisch geht es um den Ungehorsam der Könige und ihrer Völker gegen Gott und die Folgen dieses Ungehorsams, um Gott, der durch die Propheten redet und die Verheißung an David, die weiter Bestand hat.

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317

 

Aus nicht erwähnten Gründen ist Gott ärgerlich über Israel. In Vers 1 heißt es dann merkwürdigerweise: „Der Herr reizte David auf, etwas zu tun, was dem Volk schaden musste. Er sagte zu ihm: Zähle die Männer von Israel und Juda!“ Tut Gott so etwas? Noch verwirrender wird der Sachverhalt dadurch, dass wir in der Parallelstelle 1.Chronik 21, 1 lesen: „Und der Satan stellte sich gegen Israel und reizte David, dass er Israel zählen ließe.“ Wer hat denn nun David zur Zählung veranlasst, Gott oder Satan? Die Lösung liegt vermutlich darin, dass der Herr Satan erlaubt hat, David zu einer falschen Handlungsweise anzuregen, damit Israel bestraft und David etwas lernen würde. Dies ähnelt der Erlaubnis Gottes Satan gegenüber, Hiob Kummer zu bereiten (Hiob 1, 12).

Was ist denn nun falsch daran, dass David eine Volkszählung veranlasst? Eine Volkszählung wurde normalerweise zu militärischen Zwecken durchgeführt – so auch hier (Vers 9). Diese Zählung hat nicht die Zustimmung des Herrn, weil sie aus falschen Motiven heraus erfolgt. Stolz und Ehrgeiz motivieren David zu dieser Aktion.

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381

 

Dieses vorletzte Kapitel besteht aus zwei Teilen: Den letzten Worten Davids (Verse 1-7) und einer Aufzählung der Helden Davids (Verse 8-39). In der Erklärung werde ich mich auf den ersten Teil beschränken.

Innerhalb der Nachträge im 2. Samuelbuch werden nun an den Psalm (2.Samuel 22) die „letzten Worte Davids“ angefügt. Es geht um Davids literarisch letzte Worte an Israel, in 1.Könige 2 gibt er noch letzte Anweisungen.

David ist der, der hoch erhoben wurde – das macht Vers 1 deutlich! Der ihn erhoben hat, ist nicht irgendwer, es ist der lebendige Gott. Der Herr hat David schon als Teenager gesalbt und damit zum König bestimmt. Erst einige Jahre später wurde er dann zuerst König über Juda und schließlich über ganz Israel.

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271

 

Davids Loblied ist nahezu identisch mit Psalm 18. In diesem Psalm geht es hauptsächlich um die Befreiung Davids von seinen Feinden durch den Herrn, wofür der Psalmdichter Gott als seinen Erretter preist. Der Hauptteil dieses Liedes nennt den Grund für diesen Lobpreis.

Zuerst beschreibt David, wie der Herr ihn von seinen Feinden befreit hat (Verse 5-20). Diese Rettung wird mit verschiedenen Verben ausgedrückt: Gott streckte seine Hand aus, er fasste mich, zog mich, errettete mich, er riss mich hinaus. Nachdem wir jetzt die Geschichte Davids durch die zwei Samuelbücher kennen, erinnern wir uns an verschiedene Situationen, in denen David Gottes Rettung erlebt hat: bei der Verfolgung durch Saul, im Kampf mit den umliegenden Völkern und schließlich sogar auf der Flucht vor seinem Sohn Absalom. Immer wieder hat David Gottes Hilfe, Gebetserhörungen und das Eingreifen des Herrn erlebt. Diese Erfahrungen Davids, die auch in manchen anderen Psalmen zum Ausdruck kommen, sind für uns eine große Ermutigung! Auch wir können mit Gottes Hilfe in schwierigen Situationen rechnen! Noch etwas anderes: Gott ist auch unser Retter – in einer noch viel tieferen Bedeutung! Durch seinen Sohn Jesus Christus hat er uns von unserer Schuld befreit und aus der Gottesferne zu sich in seine Gemeinschaft geholt. Dafür gehört ihm das Lob!

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315

 

Die letzten Kapitel im 2.Samuelbuch sind ein Epilog, in dem es um einige Geschichten geht, die nicht unbedingt chronologisch geordnet sind. In Kapitel 21 und Kapitel 24 ist vom Zorn Gottes über Israel die Rede.

In unserem Kapitel zeigt sich der Zorn Gottes in einer dreijährigen Hungersnot. David fragt den Herrn nach dem Grund. Durch göttliche Offenbarung erfährt der König, dass die Hungersnot die Folge von Sauls Sünde ist. Saul hatte nämlich Gibeoniter getötet (diese Begebenheit wird in der Bibel nicht berichtet), mit denen Josua aber 400 Jahre vorher einen Bund geschlossen und versprochen hatte, sie nicht zu töten (lies Josua 9, 15-21). Diesen Bund hat Saul gebrochen und damit eine Sünde begangen, die nicht ohne Folgen blieb. David ist daran gelegen, dass das Volk wieder Gottes Segen erlebt und wünscht sich, dass es regnet, und so fragt er die Gibeoniter, was er für sie tun soll. Nach dem uralten Gesetz des „lex talionis“ (Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben – 2.Mose 21, 23-25) fordern die Gibeoniter das Leben von sieben männlichen Nachkommen Sauls.

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  • Gerhard Wagner
    Gerhard Wagner sagt #
    Danke für den Kommentar. Dieser Textabschnitt ist ja nicht gerade populär und kann einigermaßen missinterpretiert werden :-)
285

 

Dieser Psalm ist kurz und gut! In 3 Strophen werden zuerst das Gottesvolk, dann alle Nationen und schließlich sogar die ganze Schöpfung aufgefordert, Gott zu loben und ihm zuzujubeln. Alle sollen sich auf das Kommen des Herrn freuen! Schon hier im AT wird deutlich gesagt, dass Gott das letzte Wort haben wird über diese Welt und allem Unheil und aller Ungerechtigkeit ein Ende machen wird. Das ist Grund zu Freude und Hoffnung!

In der ersten Strophe (Verse 1-3) wird das Volk Gottes aufgerufen, in das neue Lied einzustimmen, in dem es um das Heilshandeln Gottes geht. Dieses Heilshandeln wird im AT hauptsächlich an seinem Volk Israel sichtbar. Gott hat sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit und in das verheißene Land gebracht. Er hat seinem Volk Festigkeit und Einigkeit unter David gegeben, wie wir gerade auch in 2.Samuel lesen. Das Beste aber berichtet erst das NT: Gott schenkt uns seinen Sohn, um uns zu retten! Wir haben als Christen allen Grund, in dieses neue Lied mit einzustimmen und damit Gott zu loben!

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