Blog AT-365

Herzlich willkommen auf dem Blog AT-365
Hier können Sie jeden Tag einen Beitrag zum "Projekt AT-365" lesen. Den Leseplan zum Projekt können Sie hier im Blog auf der rechten Seite herunterladen.

377

 

Bei der Erklärung beschränke ich mich auf die ersten 5 Verse des Psalms.

„Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken!“ – so beginnt der Psalm 92 in der Lutherübersetzung. Was ist damit eigentlich gemeint? Nach der Übersetzung „Hoffnung für alle“ heißt der Vers: „Wie gut ist es, dir, Herr, zu danken, und dich, du höchster Gott, zu besingen!“ Gott loben – das ist keine lästige Pflicht, kein langweiliges Muss! Es ist schön, Gott zu preisen, es macht Freude!

Warum ist es so gut, dem Herrn zu danken und ihm zu singen? Die erste Antwort lautet: Gott steht das Lob zu! Er ist der „Höchste“, wie es in Vers 2 heißt. Es geht also nicht um irgendwen, es geht um den lebendigen Gott! Er ist der Höchste, der Größte und der Beste! Als dieser große Gott hat er unser Lob verdient!

Weiterlesen
492

 

Nach Sauls Tod kann sich David sich frei im Land bewegen. In den ersten Versen dieses Kapitels wird ein wichtiger Unterschied zwischen Saul und David deutlich: Saul befragte den Herrn, aber der Herr antwortete ihm nicht. David befragt den Herrn und er erhält Wegweisung von ihm. Gott zeigt David, dass er nach Hebron ziehen soll und diese Stadt  im Herzen von Juda zu seinem künftigen Regierungssitz machen soll. Hebron liegt 32 Kilometer südwestlich von Jerusalem. Viele Jahrhunderte vorher hatte Abraham dort gelebt (Gen.13, 18).

In Hebron wird David durch Salbung mit Öl förmlich als König über den Stamm Juda eingesetzt. Samuel hatte David bereits nichtöffentlich zum König gesalbt (1.Samuel 16, 13). Nun erkennt der Stamm Juda David als König an. Später wird David dann noch ein drittes Mal gesalbt, und zwar als König über die gesamte Nation (2.Samuel 5, 3).

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • dd
    dd sagt #
    mt0829 http://www.uggsale.us.com http://www.katespadehandbag.us.com http://www.uggs-outlet.net.co http://www.adidasnmd.us.org http
375

 

Während es im ersten Samuelbuch um Samuel, Saul, David und die Einführung des Königtums in Israel ging, steht nun im zweiten Samuelbuch David im Mittelpunkt. Wir lesen, wie David zuerst über den Stamm Juda und dann über ganz Israel König wird. Wir erfahren etwas über die glanzvollen Seiten seiner Herrschaft, aber auch etwas über Davids Schwächen und Familienstreitigkeiten. Wir wollen mit David bewusst einen „Mann nach dem Herzen Gottes“ kennenlernen (Apg.13, 22).

In diesem ersten Kapitel begegnet David nach seiner Rückkehr von dem Feldzug gegen die Amalekiter einem Mann, der ihm vom Tod Sauls und seiner Söhne berichtet. Der Mann ist auch ein Amalekiter und behauptet, für Sauls Tod verantwortlich zu sein (aus 1.Sam. 31, 3-6 wissen wir, dass es anders war).  Vermutlich ist der Amalekiter Augenzeuge von Sauls Selbsttötung gewesen und hat die Geschichte erfunden, um sich bei dem neuen König beliebt zu machen.

Weiterlesen
410

 

Genauso wie Samuel es vorhergesagt hat, besiegen die Philister Israel leicht und schnell in den weiten Ebenen des Tales von Jesreel, wo sie mit den Streitwagen einen nicht zu unterschätzenden taktischen Vorteil haben. Saul wird  schwer verwundet, nachdem seine Söhne getötet worden sind. Als sein Waffenträger sich weigert, ihn zu töten, macht er seinem Leben selbst ein Ende.

Wir sind am Schluss des ersten Buches Samuel angekommen. Zwei unterschiedliche Personen haben dieses Buch geprägt. Da ist zum einen Samuel, der von seiner Mutter Hanna erbeten wird und ab jungem Alter Dienst im Heiligtum tut. Er wird der letzte Richter Israels, zugleich aber ist er auch Priester und Prophet. Samuel ruft das Volk Israel auf, den Götzendienst zu beenden und zu Gott umzukehren und ihm ganz zu vertrauen (1.Samuel 7). Aber auf Gottes Weisung hin salbt er (gegen seine Überzeugung) zuerst Saul und dann später David zum König.

Samuel ist ein Mann, der nach Gott fragt und sich von Gott gebrauchen lässt. Mutig ruft er das Volk und auch den König Saul zur Umkehr. An ihm können wir uns orientieren!

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • dd
    dd sagt #
    mt0829 http://www.uggsale.us.com http://www.katespadehandbag.us.com http://www.uggs-outlet.net.co http://www.adidasnmd.us.org http
378

 

David ist an einem Tiefpunkt angekommen. Er ist vor Saul zu den Philistern geflüchtet und hat sich bei ihnen eingeschmeichelt. Aber auch die Philister trauen ihm nicht mehr und lehnen seine Hilfe ab (Kapitel 29). Die Stadt, in der David und seine Leute leben – Ziklag – ist von den Amalekitern verbrannt worden. Die Feinde haben auch die Frauen geraubt. Nun will sogar das eigene Volk David steinigen (Vers 6).

David ist am Ende seiner Kraft, er steht da ohne Glück und Erfolg. Dahin wollte Gott ihn haben. Nicht die Stolzen und Selbstbewussten kann Gott gebrauchen, sondern die, die um ihre Grenzen wissen und ganz Gott vertrauen.

Was tut David in dieser Situation? „David aber stärkte sich in dem Herrn, seinem Gott!“ (Vers 6). In der „Neues Leben Übersetzung“ heißt es: „Doch David fand neue Kraft im Vertrauen auf den Herrn, seinen Gott!“ David empfindet, dass seine Beziehung zu Gott nicht die Beste ist und sucht ganz neu die Nähe Gottes. Er fasst neues Vertrauen zum Herrn und fragt ihn ganz bewusst um Rat (Vers 7). Dieses Verhalten ist der Grund dafür, dass David ein Mann nach dem Herzen Gottes wird (lies Apg.13, 22)!

Weiterlesen
412

 

Auf seiner Flucht vor Saul hat David nicht nach Gottes Willen gefragt. Gott hatte ihm ja gesagt, in Juda zu bleiben (1.Samuel 22, 5), aber auf eigene Faust ist er zu den Philistern geflohen, die ihn erstaunlich freundlich aufgenommen haben. Er hat seine Rettung selbst in die Hand genommen. Aber die eigene Macht und Klugheit haben ihre Grenzen. Die bekommt David jetzt zu spüren. Er steckt in einem unlösbaren Dilemma.

 Zusammen mit den Philistern soll er gegen sein eigenes Volk kämpfen. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder er kämpft gegen seine eigenen Leute, wird damit schuldig und bei den Israeliten verhasst und gefährdet damit seine Berufung, König zu werden. Oder aber er wendet sich gegen die Philister und die bringen ihn um. Was soll er tun?

Weiterlesen
349

 

Saul befindet sich in einer gefährlichen Situation: Die Philister greifen Israel an. Samuel ist bereits gestorben – an ihn kann er sich nicht wenden. Saul will wissen, was geschehen wird, aber Gott antwortet nicht. Da Saul den Herrn verworfen hatte, hat nun der Herr ihn verworfen.

In seiner Verzweiflung lässt Saul eine Totenbeschwörerin suchen. Durch Gottes Gesetz waren Wahrsager und Zeichendeuter in Israel verboten (5.Mose 18, 11). Saul selbst hatte sie aus dem Land vertreiben lassen (Vers 3). Dennoch gibt es eine Totenbeschwörerin (ein praktizierendes Medium) in Endor, an die sich Saul umgehend wendet.

Saul möchte, dass dieses Medium Kontakt zu dem verstorbenen Samuel herstellt, was dann auch geschieht. Samuel hat Saul nur Gottes Gericht zu verkünden: Gott ist von Saul gewichen, er hat das Königtum von Saul genommen und David übergeben, die Philister werden in dem Kampf siegen und Gott wird Saul und seine Söhne am nächsten Tag sterben lassen.

Weiterlesen
389

 

„Unter Gottes Schutz“ – mit diesen Worten ist der Psalm in meiner Bibel überschrieben.

Der Psalm beginnt mit den bekannten Worten: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt…“ Damals in Israel war ein Schirm ein wichtiger Schutz gegen die stechende Sonne. Heute ist der Schirm bei uns ein wirksamer Schutz gegen Regen. Im Psalm geht es um sichtbare und unsichtbare Feinde, um tödliche Krankheiten und gefährliche Tiere, die das Leben des Psalmbeters bedrohen.

Die natürliche menschliche Reaktion bei solchen Bedrohungen ist Angst. Angst ist eine menschliche Grundbefindlichkeit. Sie entmutigt und lähmt. Im Deutschen hängt das Wort „Angst“ mit „Enge“ zusammen. Wir alle kennen Ängste aus unserem Alltag.

Weiterlesen
368

 

David erkennt, dass er, solange Saul lebt, von ihm verfolgt wird. Anstatt wie einst bei Goliath auf Gott zu vertrauen und nach Gottes Weisung in Juda zu bleiben (Kapitel 22, 5), nimmt er jetzt sein Leben selbst in die Hand, rettet sich zu den Philistern und wird letztlich Knecht des Königs Achisch von Gat. Er flieht also zu den Erbfeinden Israels.

David bittet Achisch um eine eigene Stadt, um sich der Überwachung zu entziehen, der er in Gat ausgesetzt ist, und um dem heidnischen Einfluss in der Philisterstadt zu entgehen (Ziklag gehörte eigentlich zu Israel, war aber zu der Zeit unter Kontrolle der Philister).

Weiterlesen
415

 

Nachdem David Sauls Leben in der Höhle verschont hat, bereute der König, dass er David gejagt hat. Leider hat diese Reue nicht lange vorgehalten. Im heutigen Kapitel erfährt Saul aus der Bevölkerung, wo sich David mit seinen Leuten aufhält. Sofort macht sich der König mit 3000 ausgewählten Männern auf den Weg, um seinen verhassten Schwiegersohn zu fangen. Wieder schützt Gott seinen Auserwählten.

Ich finde es ausgesprochen mutig von David, dass er, zusammen mit Abischai, Saul in seinem nächtlichen Lager aufsucht und ihm so nahe kommt, dass er seinen Speer und Wasserkrug stehlen kann. David wagt es nicht, den von Gott gesalbten König auch nur zu verletzen. Es gilt auch hier, was Thomas zu Kapitel 24 geschrieben hat: „David macht sich vollkommen von Gott abhängig und begegnet seinem erbittertsten Feind mit Barmherzigkeit. Wer so handelt, ist wahrhaftig ein Mann nach dem Herzen Gottes.“

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • ninest123
    ninest123 sagt #
    mt0829 http://www.uggsale.us.com http://www.katespadehandbag.us.com http://www.uggs-outlet.net.co http://www.adidasnmd.us.org http
385

David ist ein Mann "nach dem Herzen Gottes" und dennoch steht er hier kurz davor, eine gewaltige Dummheit zu begehen. Erst gestern haben wir gelesen, wie David Barmherzigkeit walten ließ und Sauls Leben verschonte, obwohl dieser ihm das Leben zur Hölle machte. Er überließ es Gott, die Angelegenheit zu regeln. Vorbildlicher hätte man nicht handeln können. Nun jedoch lässt sich David von seinen Gefühlen hinreißen. Er ist stink sauer auf Nabal. David zeigte ihm und seinen Dienern nichts als guten Willen, doch Nabal hat nur Ablehnung und Hohn für David übrig.

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • Raimund
    Raimund sagt #
    Lieber Thomas, vielen herzlichen Dank für deine wertvollen und praktischen Auslegungen der Texte. Ich habe sie mit großem Interess
359

Sauls Verfolgungsjagd auf David findet in 1. Samuel 24 einen emotionalen Höhepunkt. David bekommt die Gelegenheit, die nicht enden wollenden Gängeleien Sauls ein für alle mal zu unterbinden. Eine einzige Handbewegung und alle Sorgen und Probleme würden sich in Luft auflösen. Saul wäre besiegt. David würde König werden. Die Salbung zum König hatte er ja schon längst empfangen. Warum also nicht?

Weiterlesen
420

Im heutigen Bibeltext wird wiedereinmal der gravierende Unterschied zwischen David und Saul deutlich. Saul geht es nur um eins, nämlich: Um sich selbst! Entsprechend sagt er in Vers 21 zu denen, die David verraten: "So gibt es doch noch jemanden, dem an mir liegt!" (NLB) Im Gegensatz dazu beschreiben die Verse 2, 4, 10 und 12, um wen es David geht, nämlich: Um Gott! Beinahe ununterbrochen fragt David nach dem Willen Gottes. Selbst in einer Situation, in der es völlig selbstverständlich wäre, nur die eigenen Probleme im Kopf zu haben (immerhin ist er auf der Flucht und wird als Staatsfeind Nummer 1 gehandelt), verliert er nicht aus dem Blick, auf welche Art und Weise Gott ihn womöglich gebrauchen möchte. Man kann Davids Gefährten nur zu gut verstehen, wenn sie sich beschweren: "Wir haben selbst schon genug Probleme am Hals. Da können wir uns doch unmöglich noch mehr Probleme aufhalsen." (Vgl. Vers 3)

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • dd
    dd sagt #
    mt0829 http://www.uggsale.us.com http://www.katespadehandbag.us.com http://www.uggs-outlet.net.co http://www.adidasnmd.us.org http
441

David ist nach wie vor auf der Flucht vor Saul, dessen Hass auf David sich täglich zu mehren scheint. Saul wirft David vor, sich gegen ihn zu verschwören und ihn vom Thron stürzen zu wollen. Es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob Saul tatsächlich davon ausging, dass David einen Machtwechsel erzwingen wollte, oder ob er diese Verschwörungstheorie nur als Vorwand gebrauchte, um vor den Augen seiner Berater und Generäle ungehindert gegen David vorgehen zu können.

Entweder trieb ihn die Angst um seine Machtposition soweit, nur noch das schlimmst Mögliche von David zu erwarten. Oder aber die Angst trieb ihn dazu, David auf übelste Art und Weise zu verleumden. Niemand von uns befindet sich in der Situation, ein König zu sein, der um seine Machtstellung bangen muss. Dennoch hat die beschriebene Geschichte heute mehr Relevanz für unser Leben, als uns lieb ist. Wie oft fühlen wir uns (wie Saul) von anderen Menschen bedroht und in die Ecke gedrängt? Wie oft meinen wir, eine bestimmte "Machtposition" mit aller Gewalt verteidigen zu müssen? Mit "Machtposition" meine ich kein politisches oder gesellschaftliches Amt wie das des Königs. Ich rede von "Machtpositionen" im Alltag; "Machtpositionen", um die wir vielleicht Tag für Tag kämpfen:

Weiterlesen
397

 

Irgendwann in unserem Leben taucht der Gedanke in beängstigender Weise auf und drückt uns nieder: Ich werde einmal sterben müssen! Mit der Vergänglichkeit des Menschen beschäftigt sich der Psalm 90.

In den Versen 1-2 geht es um Gott und seine Ewigkeit. Er ist ohne Anfang und Ende. Wir können uns das gar nicht vorstellen. Aber Gott ist Gott, er war schon lange, bevor diese Erde entstanden ist, ihn gibt es schon immer.

In den Versen 3-12 beschreibt Mose die Vergänglichkeit des Menschen. Er benutzt dazu drei Bilder:

  • Der Tod reißt einen Menschen weg wie die Flut nach einem Wolkenbruch.
  • Menschen sind wie ein Schlaf. Wenn er vorüber ist, scheint er uns wie nichts, wie niemals da gewesen.
  • Menschen sind wie Gras, das schnell verdorrt. In Vers 3 heißt es wörtlich: „Du führst zum Staub zurück den Menschen und sprichst: Kehrt zum Staub zurück, ihr Menschenkinder!“
Weiterlesen
692

 

Vermutlich ist David knapp 20 Jahre alt, als er sich wegen Sauls Mordabsichten auf die Flucht begeben muss. Fast 10 Jahre lang ist er nun wie ein „Robin Hood“ in der Wüste Judas unterwegs. Gott lehrt ihn in diesen Tagen viele Dinge. Manche der Erkenntnisse Davids finden wir in den Psalmen wieder, die zum Teil in dieser Zeit entstanden sind. Gott gebraucht diesen schwierigen Abschnitt seines Lebens auf der Flucht, um David zu einem Herrscher zu machen, der Gott ehrt und sein Volk inspiriert!

In der Wüste erlebt David eine Zeit der Prüfung. Ja, Gott prüft die Seinen, gerade die, mit denen er etwas Großes vorhat. Da fällt zunächst einmal Davids Einsamkeit auf. König Saul hat ihn verstoßen. David muss fliehen, muss sowohl den königlichen Palast als auch sein Elternhaus zurücklassen. Er ist ganz allein in der Wüste unterwegs, ohne seine Frau Michal, ohne seinen Freund Jonathan. (Später gesellen sich einige Gefährten zu ihm). David ist ohne Lebensmittel und ohne schützende Waffe unterwegs. Er ist ganz auf Gottes Hilfe angewiesen! Wie reagiert er in dieser Situation? Welche Erfahrungen macht er?

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • dd
    dd sagt #
    mt0829 http://www.uggsale.us.com http://www.katespadehandbag.us.com http://www.uggs-outlet.net.co http://www.adidasnmd.us.org http
312

 

David hat den Ernst seiner Lage erkannt, Jonathan anscheinend noch nicht. David will endgültig herausfinden, wie Saul zu ihm steht und ob er vor ihm fliehen muss. Sein Plan ist es, einige Tage nicht am Hof zu erscheinen. Von der Reaktion Sauls darauf lässt sich dann schließen, wie die Beziehung zwischen Saul und David wirklich aussieht.

Beeindruckend ist die Freundschaft zwischen David und Jonathan. Beide reden sehr offen miteinander. Solche Offenheit ist wichtig, damit Vertrauen in einer Beziehung wachsen kann. Das gilt für eine Ehe genauso wie für Freundschaften. David und Jonathan versprechen feierlich, sich gegenseitig zu helfen. Sie beziehen bewusst Gott in ihre Freundschaft mit ein (Verse 23 und 42). Hier können wir einiges für unsere Freundschaften und Beziehungen lernen!

Jonathan erkennt, dass David eines Tages König in Israel sein wird. Deshalb bittet er um Schutz für sich und seine Nachkommen, wenn David einmal auf dem Thron sitzt. In 2.Samuel 9 wird geschildert, wie später David genau das tut: Er kümmert sich in rührender Weise um den behinderten Sohn Jonathans.

Weiterlesen
384

 

Nun tritt Sauls Feindschaft gegen David, die durch Neid und gekränkten Stolz hervorgerufen wurde, offen zutage. Saul spricht mit den Vertrauten am Hof über die Absicht, den jungen neuen „Star“ in Israel zu töten. Dies zeigt, wie weit Saul sich von Gott gelöst hat. Der König Israels hat Gottes Stimme gehört und verworfen – nun ist er reif zum Gericht!

Vorher aber erlebt Saul in unserem heutigen Kapitel, dass er viermal von Gott gewarnt wird. Keiner geht ungewarnt verloren – das ist eine wichtige Lektion von heute.

Wie sehen die Warnungen Gottes an Saul aus?

a) Die erste Warnung wird von seinem eignen Sohn Jonathan ausgesprochen. Jonathan weist darauf hin, dass eine Tötung Davids eine Sünde bedeuten würde, denn David hat nichts Schlimmes getan. Im Gegenteil: Mit seinen Taten im Kampf gegen die Philister hat er mehrmals das Volk Israel gerettet. Saul wird also von seinem Sohn davor gewarnt, sich an David zu versündigen. Saul hört sich die Argumente Jonathans an und schwört, David nicht zu töten (Vers 6). Aber auf eine Bitte um Vergebung wartet David vergebens.

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • dd
    dd sagt #
    mt0829 http://www.uggsale.us.com http://www.katespadehandbag.us.com http://www.uggs-outlet.net.co http://www.adidasnmd.us.org http
421

 

Zuerst möchte ich noch kurz auf Kapitel 17, 55-58 eingehen. Es erscheint unverständlich, dass Saul nicht weiß, wer David ist, hat dieser doch an seinem Hof Harfe gespielt. Vermutlich lag das Harfespielen bereits einige Jahre zurück und war auch nur noch kurzer Dauer. Ausleger gehen davon aus, dass David mit ca. 12 Jahren am Hof musizierte und etwa 17 oder 18 war, als er Goliath besiegt hat.

Im heutigen Kapitel fällt uns der Aufstieg Davids auf und der Abstieg Sauls. David wird Jonathans Freund und der Sohn von Saul spürt wohl, dass David der Thronfolger sein wird, wenn er ihm sein Gewand zur Verfügung stellt (Vers 4). Jonathan hat ernst genommen, was Samuel in Kapitel 15, 28 gesagt hat (bitte lesen!).

In diesem Kapitel wird berichtet, wie die Freundschaft zwischen David und Jonathan entsteht, aber wie sich auf der anderen Seite die Beziehung zu Saul verschlechtert. Wie kommt es dazu?

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • dd
    dd sagt #
    mt0829 http://www.uggsale.us.com http://www.katespadehandbag.us.com http://www.uggs-outlet.net.co http://www.adidasnmd.us.org http
376

 

Wir lesen heute eine sehr bekannte Geschichte aus dem AT, die mir schon von der Kinderbibel  bekannt ist. Allerdings geht es in dem Bericht um mehr als um einen Zweikampf.

Die Philister fordern wieder einmal die Israeliten heraus. Circa 20 km westlich von Bethlehem stehen sich die Heere gegenüber. Der Kampf hat noch nicht begonnen. Täglich tritt Goliath auf und fordert zu einem Zweikampf heraus. Goliath wird als imponierender Krieger geschildert, gegen den keiner eine Chance hat.

David, der die Schafe hütet, wird von seinem Vater zum Heer geschickt, um seine Brüder, die Soldaten Sauls sind, mit Lebensmitteln zu versorgen.

Bei seinen Brüdern angekommen, erlebt David einen der legendären Auftritte Goliaths mit. David empfindet die Worte Goliaths als Verhöhnung Gottes. Und dann geschieht es: David meldet sich zum Kampf gegen Goliath, nicht aus Abenteuerlust oder Selbstüberschätzung, sondern weil er es nicht ertragen kann, dass der Philister den lebendigen Gott verhöhnt.

Der Dialog zwischen David und Goliath vor dem Kampf bildet den Schwerpunkt des Textes. Es geht eigentlich um einen Kampf zwischen den Göttern der Philister und dem lebendigen Gott Israels. David kommt im Namen des lebendigen Gottes, auf den die Welt aufmerksam werden soll. Die erstaunliche Zuversicht des jungen David ist in der Größe und Allmacht Gottes begründet.

Weiterlesen
Neueste Kommentare in diesem Beitrag - Zeige alle Kommentare
  • dd
    dd sagt #
    mt0829 http://www.uggsale.us.com http://www.katespadehandbag.us.com http://www.uggs-outlet.net.co http://www.adidasnmd.us.org http

Zusätzliche Informationen