Blog AT-365

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Gott verspricht durch seinen Propheten, dass Israel in seine Heimat zurückkehren wird. Dabei spricht Hesekiel die „Berge Israels“ an. Israels Berge werden hier genannt als Symbol für die ganze Nation.

In den Versen 8-15 verheißt Gott seinen Segen: Die Juden können endlich nach Hause zurückkehren. Die Zahl der Menschen in Israel wird wieder zunehmen. Das Land wird fruchtbar sein (Verse 8-9), bevölkert (Verse 10-11) und friedevoll (Verse 12-15). Israels Zukunft wird weit herrlicher sein als seine Vergangenheit.

Die Frage bei der Auslegung ist, ob diese Zusagen sich wirklich schon 538 v.Chr. in der Rückkkehr nach dem Edikt des Cyrus erfüllt haben oder ob sie noch weit darüber hinaus reichen bis in unsere Zeit, als 1948 der Staat Israel wieder gegründet wurde und seitdem aufblüht.

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273

 

Hesekiel bekommt einen sehr merkwürdigen Auftrag: Er soll die Schriftrolle, die Gott ihm hinhält, essen! (Vers 1) Wer Gottes Wort verkündigen will, muss es erst selbst in sich aufnehmen und verinnerlichen. Obwohl die Botschaft der Schriftrolle ja eine Gerichtsbotschaft ist, schmeckt sie dem Propheten süß wie Honig. Der Grund ist die Quelle der Botschaft – Gott selbst.

Diese Stelle erinnert mich an Worte des Jeremia: „Dein Wort ward meine Speise, sooft ich´s empfing, und dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost!“ (Jeremia 15, 16). Auch für uns ist wichtig, dass wir Gottes Wort nicht nur oberflächlich überfliegen, sondern studieren und wirklich in uns aufnehmen!

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291

 

In diesem Kapitel lesen wir von Hesekiels Berufung in das Prophetenamt!

Nachdem Gott sich dem Hesekiel in seiner Größe und Herrlichkeit offenbart hat und Hesekiel als Antwort darauf niedergefallen ist, spricht Gott ihn an, lässt ihn aufstehen und seine Botschaft empfangen.

„Sohn des Menschen“ oder „Menschenkind“ – so wird der Prophet in diesem Buch 93mal bezeichnet. Damit wird die Menschlichkeit Hesekiels betont und die Distanz zwischen Gott und Mensch unterstrichen.

In Vers 2 heißt es wörtlich: „Als er (Gott) zu mir redete, kam der Geist in mich.“ In der Zeit des AT wohnte der HG nicht in allen Gläubigen, sondern einzelne Menschen, die Gott zu seinem Dienst erwählt hatte, wurden mit dem Heiligen Geist ausgerüstet – so auch hier Hesekiel. Wie gut haben wir es als neutestamentliche Christen, dass Gott uns den Heiligen Geist als Geburtstagsgeschenk zu unserer geistlichen Neugeburt gegeben hat! Es kommt darauf an, dass wir Gottes Geist Gelegenheit geben, in uns zu wirken und uns zu leiten! Durch den Heiligen Geist sind wir auch zum Dienst für Gott ausgerüstet.

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303

 

Das Buch Hesekiel ist ein eher unbekanntes prophetisches Buch, aber es lohnt sich, wenigstens einen kleinen Eindruck zu bekommen!

Hesekiel wird, wie Jesaja und Jeremia, für seinen Dienst vorbereitet, indem er eine Vision der Herrlichkeit und Majestät Gottes erhält, bevor er berufen wird, dem Herrn zu dienen.

Hesekiels Berufung durch Gott erfolgt im Jahr 593 v.Chr. Das „dreißigste Jahr“ bezieht sich wohl auf das Alter Hesekiels. Hesekiel wurde im März 597 gefangengenommen und mit König Jojachin und 10.000 weiteren Gefangenen nach Babylonien geführt (die endgültige Einnahme und Zerstörung Jerusalems erfolgte im Jahr 586 v.Chr., wie wir gerade bei Jeremia gelesen haben). Hesekiel befindet sich also unter den Verschleppten in Babylon, während Jeremia in Jerusalem geblieben ist.

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307

 

In diesem Kapitel wird eindrucksvoll beschrieben, wie das Gericht Gottes, vor dem Jeremia das Volk Gottes mehrmals eindringlich gewarnt hat, sich vollzieht, indem die Babylonier Jerusalem einnehmen und zerstören.

30 Monate lang dauert die Belagerung Jerusalems durch die Babylonier, vom Januar 588 bis Juli 586 v.Chr.  Dann brechen die Babylonier in die Stadt ein. König Zedekia und seine Begleiter fliehen bei Nacht aus der Stadt und schlagen sich durch ins Jordantal. Vermutlich hoffen sie, nach Rabba (dem heutigen Amman in Jordanien) entfliehen zu können. Aber die Babylonier verfolgen Zedekia und seine Soldaten und nehmen sie in der Nähe von Jericho gefangen. Zedekia wird in das militärische Hauptquartier Nebukadnezars gebracht. Dort muss er zusehen, wie die Babylonier seine Söhne vor seinen Augen töten. Dem letzten König Israels werden die Augen ausgestochen, er wird in Ketten gelegt und nach Babylon gebracht. Es bewahrheitet sich, was Jeremia ihm im vorigen Kapitel vorausgesagt hat: siehe Jeremia 38, 17-18.

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272

 

Im Wachthof des königlichen Palastes hat Jeremia gewisse Freiheiten und er nutzt sie, um zu dem Volk zu sprechen. Seine Botschaft wird in den Verse 2-3 zusammengefasst: Wer in Jerusalem bleibt, wird durch Schwert, Hunger oder Pest sterben. Nur wer zu den Chaldäern (anderer Name für Babylonier) überläuft, wird am Leben bleiben. Die einzige Hoffnung für Jerusalem ist die Kapitulation!

4 ranghohe Männer hören diese Botschaft . Sie gehen zu König Zedekia und verlangen, Jeremia für seine Worte töten zu lassen. Sie beschuldigen Jeremia der Wehrkraftzersetzung und des Verrrates.

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333

 

Dieser Psalm stammt von David und ist ein Psalm, der vom Lobpreis Gottes geprägt ist:

1.Strophe (Verse 1-3): Persönlicher Lobpreis

David bekennt, dass er den Herrn „vor den Göttern“ loben will. Was ist mit dieser eigenartigen Aussage gemeint? Nun, der Begriff könnte sich auf die heidnischen Gottheiten beziehen. Dann will David die Einzigartigkeit Gottes herausstellen und deutlich machen, dass es nur einen wirklichen Gott gibt. Oder aber der Begriff „Götter“ bezieht sich auf heidnische Könige. Auf jeden Fall ist es Davids Anliegen, Gott mit Musik vor dem Heiligtum anzubeten und die Ehre zu geben. David hat erlebt: „Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.“ (Vers 3). Diese wunderbare Aussage hat mich schon oft ermutigt, gerade auch wenn ich schon länger für ein Anliegen gebetet habe und noch keine Reaktion Gottes bemerkt habe. Es lohnt sich, diesen Vers zu unterstreichen und auswendig zu lernen!

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338

 

Die Ereignisse in Kapitel 37-39 behandeln das Leben und Wirken Jeremias während der Belagerung und des Falles Jerusalems.

In Kapitel 37 geht es um Zedekia, den letzten König im Lande Juda, der von Nebukadnezar als Vasallenkönig auf den Thron gesetzt worden war. Zedekia regierte von 597 bis 587 v.Chr.

Zedekia schickt eine Abordnung zu Jeremia und lässt ihn bitten, für Jerusalem zum Herrn zu beten (Verse 3-10). Babylon hat gerade die Belagerung Jerusalems abgebrochen, weil das Heer des Pharao aus Ägypten aufgebrochen war. Zedekia erhofft wohl einen Sieg der Ägypter über die Babylonier.

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251

 

Dieses lange Kapitel kann ich nur auszugsweise kommentieren.

Gott verspricht seinem  Volk einen neuen Anfang! Er wird es sammeln und wieder zurück in die Heimat bringen. Damit wird er für Freude in seinem Volk sorgen. Der Grund für Gottes Plan, sein Volk wiederherzustellen, sind seine ewige Liebe und seine liebevolle Güte (Vers 3). Beides, seine Liebe und Güte, hat Gott immer wieder in der Geschichte seinem Volk gegenüber gezeigt. Die Rettung aus Babylon und die Rückkehr nach Jerusalem wird ein Zeichen dieser wunderbaren Liebe sein!

Ich habe den Vers 3 in meiner Bibel dick unterstrichen, weil er auch uns ganz persönlich gilt. Gott hat uns seine Liebe in Jesus Christus gezeigt. Wir haben allen Grund, uns darüber zu freuen.

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234

 

Viele Male hat der Prophet darauf hingewiesen, dass die Israeliten Gottes Strafe für ihren Abfall von Gott erleben werden, indem sie nach Babylon in die Gefangenschaft geführt werden.

Hier, in Kapitel 30, ist ein neuer Ton zu hören, ein Ton des Trostes. Jeremia prophezeit, dass es Hoffnung gibt. Er weist darauf hin, dass Israel durch Gottes Hilfe aus der Gefangenschaft zurückkehren wird und einen Neuanfang in der Heimat erleben werde!

Der Herr sagt Jeremia, dass er Gottes Verheißungen des Trostes in ein Buch schreiben soll, damit die Israeliten in der Gefangenschaft diese Trostbotschaft lesen können und dadurch getröstet werden (Verse 1-3).

Vor der Rückkehr in ihre Heimat wird es aber für die Israeliten eine Zeit der Not geben (Verse 4-7). Ein Geschrei des Schreckens wird man unter den Gefangenen hören.

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222

 

Nun haben die Babylonier Jerusalem besiegt und einen Teil der Bevölkerung nach Babylon verschleppt. Die gefangenen Juden sind nun weit weg von der Heimat, aber auch vom Tempel in Jerusalem. Ihre Situation ist bedrückend (denkt an den Psalm 137). Sie rechnen damit, dass ihr Aufenthalt in Babylon nicht lange dauern wird.

In diese Situation hinein schreibt der Prophet Jeremia einen Brief an die Weggeführten. Er sagt ihnen im Auftrag Gottes voraus, dass es keine schnelle Rückkehr nach Jerusalem geben wird. Vielmehr gibt er ihnen den Rat: Stellt euch auf den Aufenthalt in Babylon ein, werdet sesshaft, baut Häuser und gründet Familien.

Seine Botschaft gipfelt in Vers 7: „Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum Herrn; wenn wenn´s ihr wohlgeht, so geht´s auch euch wohl.“

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246

 

Dieses Kapitel enthält das Gleichnis vom Töpfer. Gott befiehlt dem Jeremia, in das Haus des Töpfers zu gehen und ihm zuzusehen, wie er den Ton auf seiner Scheibe formt. Als Jeremia ihm bei der Arbeit zusieht, missrät ihm ein Topf unter seinen Händen. Der Töpfer soll ihn zu einem großen Klumpen zusammenrollen und einen anderen Topf daraus machen.

Gott erklärt, dass der Töpfer und der Ton ein Bild für Gottes Verhältnis zu seinem Volk ist. Das Volk Israel ist wie Ton in seiner Hand. Gott kann ein Volk aufbauen oder auch zerstören. Er hat seinem Volk zwar Segen verheißen, aber wenn es nicht von seiner Bosheit ablässt, wird ihn das Gute, dass er versprochen hat, reuen. Stattdessen wird er Gericht über sein Volk halten. Wenn Juda sich allerdings von seinen bösen Wegen abwendet, wird auch Gott das Unheil abwenden, das er angedroht hat.

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224

 

Die „Sünde Judas“, von der Jeremia in Vers 1 spricht und die der Grund für das kommende Gericht Gottes ist, besteht aus 4 Punkten:

  • Götzendienst (Verse 1-4
  • Vertrauen auf Menschen statt auf Gott (Vers 5)
  • unrechtmäßiges Anhäufen von Reichtum  (Vers 11)
  • Nichthalten des Sabbats (Verse 19-27)
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224

 

Ein eigenartiger Psalm – er enthält die Klage der Gefangenen in Babylon. Von 587 – 538 vor Christus waren viele Israeliten als Gefangene in Babylon. In diesem Psalm erfahren wir, wie es ihnen ergangen ist!

Der Psalm beschreibt im ersten Teil auf eindrucksvolle Weise, wie die verschleppten Israeliten über ihre Heimat geweint haben. Mit den „Wassern zu Babel“ sind natürlich die Flüsse Euphrat und Tigris gemeint. „Zion“ ist der Wohnort Gottes auf Erden, also Jerusalem, meint aber vor allem den Tempelberg. Durch die Einnahme Jerusalems im Jahr 587 vor Christus durch Nebudadnezar wurden die Häuser und Mauern Jerusalems zerstört. Auch der Tempel, das Heiligtum, wurde ausgeraubt und niedergerissen. Kein Wunder, dass die Klage darüber auch Jahre später in Babylon noch groß ist.

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258

 

Gott erlegt Jeremia mehrere persönliche Einschränkungen auf, die als Gegenstandslektionen für das Volk dienen sollen.

Die erste Einschränkung ist der Befehl, keine Frau zu heiraten und keine Familie zu gründen (Verse 1-4). Dadurch will Gott zeigen, dass die kommende Katastrophe alle normalen Beziehungen unterbrechen und verändern wird!

Die zweite Einschränkung für Jeremia ist, dass er in kein Trauerhaus gehen und weder klagen noch trösten darf (Verse 5-7). Zwei Gründe gibt es dafür: Erstens soll dies zeigen, dass Gott seinen Frieden, seine Gnade und seine Barmherzigkeit von diesem Volk weggenommen hat. Zweitens soll es darauf hinweisen, dass diejenigen, welche während der Eroberung Jerusalems sterben werden, nicht begraben noch beklagt werden. So umfassend wird die Zerstörung sein.

Die dritte Einschränkung für Jeremia ist, dass er in kein Hochzeitshaus gehen darf (Verse 8-9). Durch dieses Verbot soll deutlich werden, dass die Zeit der Feste und der Fröhlichkeit bald vorbei sein wird.

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235

 

Dieses Kapitel, das oft als Tempelbotschaft Jeremias bezeichnet wird, redet von Gottes Strafe über das Volk wegen dessen falscher Religiosität.

Gott gibt Jeremia den Auftrag, sich an den Eingang des Tempels zu stellen und Gottes Wort an die zu verkünden, die in den Tempel kommen, um dort anzubeten. Seine Botschaft lautet: Die Menschen müssen ihr Leben ändern, wenn sie eine Zukunft in dem Land haben wollen. Die Menschen in Jerusalem fühlen sich aber sicher. Sie glauben, dass kein Gericht Gottes kommen wird, weil in Jerusalem der Tempel des Herrn steht. Das Volk sieht im Tempel eine Art Talisman, einen Glücksbringer, der jeden Angriff abwehrt.

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464

 

Gott vergleicht Israel und Juda mit zwei Schwestern, die sich prostituieren. Er bezeichnet den Götzendienst, den beide Völker treiben, mit geistlicher Hurerei.

Das Nordreich Israel baute überall im Lande Götzenbilder auf. Gott wartete in seiner Geduld, dass Israel zu ihm zurückkehren würde. Aber Israel lehnte das ab und fuhr mit dem Götzendienst fort. Gott, der sich in einem neuen Bild als der Ehemann von Israel bezeichnet,  antwortete darauf, indem er Israel einen Scheidebrief gab und es entließ. Jeremia meint hiermit die Zerstörung des Nordreiches Israel durch Assyrien im Jahr 722 vor Christus.

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289

 

Gott vergleicht das Verhältnis des Gottesvolkes zu ihm mit einer Ehe! Am Anfang war die Phase des Kennenlernens und der Verliebtheit. Das Volk Israel erlebte Gottes Wirken bei der Befreiung aus der Sklaverei Ägyptens und bei der Überquerung des Roten Meeres.

Die Israeliten vertrauten gerade in dieser Zeit darauf, dass Gott sie führte. Sie waren bereit, Gott zu folgen, der sie durch eine Wolken- und Feuersäule durch die Wüste leitete. In Liebe, Treue und Gehorsam waren sie mit dem lebendigen Gott verbunden.

Gott spricht das Volk durch den Propheten Jeremia an: Denkt doch einmal an diese Zeit zurück und vergleicht die Situation damals mit eurer Situation heute! Na, was erkennt ihr da? Merkt ihr eigentlich, wie weit ihr von mir abgewichen seid?

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348

 

In den ersten 3 Versen informiert uns Jeremia über seinen familiären Hintergrund und die Zeit seines Dienstes. Der Heimatort des Propheten, Anatot, liegt etwa 5 Kilometer nordöstlich von Jerusalem. Jeremia ist der Sohn eines Priesters, wird aber von Gott zum Propheten berufen. Ein Prophet ist ein Mensch, durch den Gott direkt zu seinem Volk spricht.

Die Berufung Jeremias zum Propheten geschah im Jahr 627 v.Chr. Er wirkte in Juda während der Regierungszeit der letzten 5 Könige (die Zeit wird in 2.Könige 22-25 ausführlich dargestellt), also bis zur Einnahme Jerusalems durch die Babylonier. Ca. 40 Jahre lang war Jeremia im Auftrag Gottes tätig und kündigte hauptsächlich Gottes Gericht für die Gottlosigkeit seines Volkes an.

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252

 

Dieses Kapitel ist für mich eines der größten und wichtigsten des ganzen AT. Es ist der Höhepunkt der alttestamentlichen Prophetie. An kaum einer anderen Stelle wird die Bedeutung des Leidens und Sterbens Jesu so klar erklärt wie in diesem prophetischen Text, den Jesaja ca. 700 Jahre vor der Geburt Christi geschrieben hat.

Das NT macht sehr deutlich, dass Jesus Christus dieser Knecht Gottes ist, von dem Jesaja redet. Jesaja 53 wird im NT 40 mal zitiert.

„Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich!“ – so heißt es in Vers 2. Diese Aussage weist auf die niedrige Herkunft Jesu hin. Er ist nicht in einem Palast geboren, sondern in einem Stall. Aber der Spross am Wurzelstumpf ist ein Symbol für neues Leben, das durch Jesus entsteht.

Wenn man Vers 3 liest, hat man den Eindruck, dass Jesaja Jesus am Kreuz vor Augen hat. Jesus am Kreuz – das ist ein erschütternder und aufwühlender Anblick!

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