Blog AT-365

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383

 

In diesem Kapitel finden wir einen Aufruf zur Freude trotz der Vergänglichkeit und der anscheinenden Sinnlosigkeit des Lebens!

In den Versen 1-3 geht es um das Thema, dass Glaubende und Nichtglaubende Schicksalsschläge und Leid erleiden. Ist das gerecht? Diese Frage wurde auch von Hiob (ihr erinnert euch) und von dem Dichter des Psalms 73 aufgeworfen. Glaubende wie Nichtglaubende erleben Unglück, Krankheit und Vergänglichkeit. Alle müssen sterben. Was aber der Prediger im AT noch nicht so klar gesehen hat, das erfahren wir im NT: Nach dem Sterben geht es weiter, entweder mit Gott im Himmel oder aber in der Trennung von Gott. Es ist also nicht egal, wie wir leben, im Gegenteil: Unser Leben hier, genauer gesagt, unsere Beziehung zu Gott in diesem Leben entscheidet über unsere Ewigkeit!

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414

 

 

 

„An Gottes Segen ist alles gelegen!“ – so könnte man diesen kurzen Psalm von König Salomo zusammenfassen. Der Psalmbeter spricht vom Segen Gottes im alltäglichen Leben und erkennt, dass die Abhängigkeit von Gott dem Familienleben Sicherheit und Hilfe geben. Der Schreiben spricht in dem Psalm auch von dem Geschenk, Kinder zu haben. Der Psalm erinnert ein wenig an das Buch Prediger, das ja auch vermutlich von Salomo verfasst wurde und das wir gerade lesen.

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236

 

In den ersten Versen des Kapitels konstruiert der Prediger ein geradezu phantastisches Beispiel: Er schildert einen Menschen, dem Gott nahezu alles zukommen lässt, was sich ein Mensch wünschen kann: Reichtum, Schätze, Macht und Ehre. Ist aber damit schon garantiert, dass er glücklich wird? Keineswegs!

Was hat ein Mensch von all seinem Besitz, wenn Gott es nicht zulässt, dass er das alles auch genießen kann? „Auch hier gilt: Vergeblich!“ Alles ist vergänglich und damit vergeblich – das ist das große Thema des Buches Prediger.

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215

 

„Reichtum macht nicht glücklich!“ – so lautet die Aussage in den Versen 9-16, auf die ich mich in meinen Erklärungen beschränke.

Ein jüdisches Sprichwort sagt: „Geld vergnügt und quält alle!“. Ja, es ist wahr: Geld, Reichtum und Besitz sind keine Garanten für Glück – im Gegenteil. Warum? Wer seine Liebe an das Geld hängt, kriegt niemals genug! Das ist die Aussage von Vers 9, für die wir immer wieder Bestätigungen finden in den täglichen Medien. Eine Weisheit lautet: „Reichtum ist wie Seewasser. Je mehr man trinkt, umso durstiger wird man!“ Nach der Bibel ist Reichtum nichts Schlechtes und auch keine Sünde, aber das Streben nach Reichtum ist gefährlich. Die Liebe zum Geld ist gefährlich. Davor sollen wir uns hüten!

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267

 

Alles, was wir Menschen tun, hat seine bestimmte Zeit! – Das ist die Grundaussage der bekannten ersten 8 Verse. Weil alles vergänglich ist, sollen wir den Ereignissen und Erfahrungen kein größeres Gewicht geben, als sie wirklich haben. Vielmehr geht es darum, dass wir jeder Sache den Wert geben, den Gott ihr gibt. Das ist ein Ausdruck von wahrer Weisheit! Kurzsichtig und dumm wäre es, wenn wir zeitlich Begrenztes so ernst nehmen, als wäre es ewig!

In Vers 2 ist von „geboren werden“ und „sterben“ die Rede. Wann und wo wir geboren werden, darauf haben wir keinen Einfluss, das ist von Gott bestimmt. Deshalb sollen wir es einfach aus Gottes Hand nehmen. Auch über unser Lebensende haben wir keine Macht – auch das sollen wir aus Gottes Hand nehmen. Im Zusammenhang mit der Diskussion über „Sterbehilfe“ sind das ganz wichtige Aussagen im Buch Prediger. Unsere Lebenszeit ist eine Gelegenheit, den ewigen Gott zu suchen und zu finden!

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241

 

Der Autor des Predigerbuches nennt sich in Vers 1 „Kohelet“. Dieses hebräische Wort meint einen, der das Volk ruft oder sammelt. Es bezieht sich auf eine Person, die sich mit Worten an die Versammlung richtet. Deshalb wird in den meisten deutschen Bibelübersetzungen das Buch „Prediger“ genannt.

Wer ist nun dieser Prediger? In Vers 1 bezeichnet sich der Autor als „Sohn Davids, der König in Jerusalem“. Darüber hinaus ist in dem Buch davon die Rede, dass der Autor weiser ist als alle, die vor ihm gewesen sind. Diese Aussagen haben viele jüdische und christliche Ausleger dazu veranlasst, als Autor Salomo anzunehmen, obwohl sein Name im Buch nirgends ausdrücklich genannt wird.

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325

 

In diesem Kapitel finden wir eine Reihe interessanter Themen. Ich möchte nur einige wenige ansprechen.

In den Versen 7, 13 und 21 geht es um die Zunge, also um das Reden. „Die Worte eines unverbesserlichen Narren sind sein Untergang; was er sagt, wird ihm selber zur tödlichen Falle.“ Ein Narr kommt dadurch unweigerlich in Schwierigkeiten, dass er redet ohne Nachzudenken. Ja, es ist so: Die Worte eines Menschen können sowohl Tod als auch Leben bringen. Wie tief können wir andere Menschen durch abfällige Bemerkungen verletzen. Lob dagegen baut auf und ermutigt. Wir kennen das ja von uns selbst. Deshalb ist es wichtig, dass wir überdenken, was wir so mit unseren Worten anstellen, wie diese Worte auf andere wirken!

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277

 

In diesem Kapitel geht es (vor allem in den Versen 1-20) um Streit und Frieden. Das macht schon Vers 1 deutlich: „Ein Stück trockenes Brot in Eintracht ist besser als ein großes Festmahl mit Zank.“ (Gute Nachricht Bibel). Harmonie in den zwischenmenschlichen Beziehungen ist viel besser als reichlich Nahrung. Es lohnt sich, dass wir uns um Frieden und gute Beziehungen mit anderen bemühen (vergleiche Römer 12, 18).

Eine ähnliche Aussage finden wir in Vers 14: „ Der Anfang eines Streites ist wie eine Sickerstelle in einem Damm: du musst beizeiten eingreifen, ehe es zur Katastrophe kommt.“ Der Beginn eines Streites sieht vielleicht recht unbedeutend aus. Aber häufig verliert man darüber die Kontrolle, so wie ein kleiner Riss in einem Damm größer wird, bis der Damm bricht. Daher lautet die Konsequenz: Lass nicht zu, dass ein Streit sich ausbreitet, sondern höre lieber auf damit, bevor der Streit auch nur anfängt! In dieser Aussage steckt wirklich tiefe Weisheit und ich wünschte, ich selbst und ihr mit mir würden uns daran halten! Wie anders sähe es in unseren Beziehungen aus!

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271

 

„Als der Herr uns heimbrachte, zurück zum Zion, da kamen wir uns vor wie im Traum. Wie konnten wir lachen und vor Freude jubeln!“ Mit diesen Worten beginnt dieses Wallfahrtslied, das die Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft zum Inhalt hat.

Im Gegensatz zur Lutherübersetzung sollten die Verse 1-2 wohl besser in der Vergangenheitsform stehen. Der Psalmsänger ist wohl einer der aus dem Exil zurückgekehrten Israeliten und er ruft seinen Landsleuten in Erinnerung, welche Freude sie empfunden haben, als der Herr sie zurückbrachte. Sie wurden getröstet, und sie lachten und jubelten.

Im NT ist Israels Befreiung aus der Gefangenschaft ein Bild für die Rettung durch Jesus. Er hat uns aus der Gefangenschaft der Sünde und des Bösen befreit. Er hat uns erlöst. Wir haben allen Grund, uns darüber zu freuen, zu jubeln und zu lachen!

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314

 

„Hochmut kommt vor dem Fall!“ – Hättet ihr gewusst, dass dieses bekannte Sprichwort aus dem Buch der Sprüche stammt?

Das 16. Kapitel enthält eine ganze Sammlung von interessanten Sprüchen Salomos – aber es ist kein einheitliches Thema ersichtlich, dass sich durch das Kapitel zieht. Ich gehe auf einige Sprüche ein, die ich in meiner Bibel unterstrichen habe.

In zwei Versen geht es um Hochmut:

Vers 5: „Hochmütige kann der Herr nicht ausstehen; verlass dich darauf: sie werden ihrer Strafe nicht entgehen!“ Ein hochmütiges Herz ordnet sich nicht der Herrschaft Gottes unter, sondern möchte sein wie Gott. Es ignoriert Gott und lebt, als wäre es ihm keine Rechenschaft schuldig. Es setzt sich selbst auf den Thron und übertritt das erste Gebot. Deshalb kann der Herr Hochmütige nicht ausstehen.

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300

 

In diesem Kapitel steht die Aufforderung im Mittelpunkt, nach Weisheit zu streben.

Im ersten Teil des Kapitels spricht Salomo von seiner Kindheit, als seine Eltern Bathseba und David ihn unterwiesen haben.  Die Verse 4-9 geben die Worte Davids an Salomo wieder. Salomo hat sich also seine Lehre nicht eben ausgedacht und gibt sie nun unausgegoren weiter, um ihre Brauchbarkeit zu testen. Nein, man kann sich seinen Worten anvertrauen, weil sie erprobt sind.

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278

 

In diesem Kapitel wendet sich der Weisheitslehrer an seinen Schüler und macht ihm klar: Streben nach Weisheit lohnt sich!

Um Weisheit geht es nicht nur in diesem Kapitel, sondern im ganzen Buch „Sprüche“. Mit der Weisheit ist nicht Wissenschaft in unserem heutigen Sinn gemeint, sondern ganz praktische Weisheit, die man auch Lebensklugheit nennen könnte. Nicht zuletzt geht es bei der Weisheit um ein Leben in der Ehrfurcht vor Gott (Sprüche 1, 7). Weisheit und die Beziehung zu Gott, Weisheit und Gerechtigkeit gehören untrennbar zusammen. Wirklich weise ist nur der, der Gott ernst nimmt, denn Gott gibt Weisheit (Sprüche 2, 6).

Um die Beziehung zu Gott geht es auch in den bekannten Versen 5-6: „Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn! Denk an ihn bei allem, was du tust; er wird dir den richtigen Weg zeigen!“ Der Weisheitslehrer möchte verhindern, dass sich unser Verstand zwischen uns und Gott stellt, ja geradezu zum Götzen wird, auf den man sich verlässt. Es ist ja eine Urversuchung des Menschen, wissen zu wollen, was Gott weiß. Aber wahre Weisheit kennt ihre Grenzen. Deshalb vertraut sie ganz auf Gott!

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341

 

Im Buch der Sprüche sind die wichtigsten weisen Aussagen des großen israelitischen Königs aufgeführt, ergänzt von den Sprüchen einiger anderer weiser Personen.

In 1.Könige 5, 9 und 12 lesen wir: „Und Gott gab Salomo Weisheit und sehr viel Verstand und Weite des Herzens, wie der Sand, der am Meerufer liegt… Und er redete 3000 Sprüche; und die Zahl seiner Lieder war 1005.“

Die Sprüche gehören zur sogenannten Weisheitsliteratur im AT, in der weise Menschen weisen Rat erteilen (zusätzlich zu den Priestern, die das Gesetz auslegen und den Propheten).

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Nun haben wir uns die Geschichte Hiobs angeschaut, sein großes Leid, seine Fragen und Klagen an Gott und die „Ratschläge“ der Freunde. Hiob ist am Ende. Er zweifelt an der Gerechtigkeit Gottes. Schließlich tritt Gott selbst auf den Plan. Er spricht Hiob persönlich an und stellt ihm viele Fragen. Die zwei Reden Gottes zeigen die Größe und Erhabenheit Gottes. Er beantwortet nicht direkt die Fragen des Hiob, aber dennoch bringt er die Fragen des Leidenden zum Schweigen.

Gott macht dem Hiob klar: „Wenn ich Gott bin, dann kann ich doch gar nicht ungerecht sein. Nur für eure kleinen blinden menschlichen Augen sind eben die Dinge nicht erkennbar. Wer bist du eigentlich, Hiob, dass du mit mir streiten willst?“

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321

 

In seiner ersten Rede (Hiob 38-39) hat Gott dem Hiob einen Einblick in das Naturgeschehen verschafft und ist auf 11 Tiere näher eingegangen. In seiner zweiten Rede konzentriert sich der Herr auf zwei Tiere. Gott beeindruckt ihn hier, indem er dem Hiob seine eigene Schwachheit und zugleich Gottes gewaltige Macht vor Augen führt!

Gottes Rede über den Leviathan hat bereits in Kapitel 40, 25 begonnen. Für mich ist die logischste Erklärung, dass es sich bei diesem Tier um ein Riesenkrokodil handelt. Die Hinweise auf die Versuche des Menschen, dieses Tier einzufangen sowie die detaillierte Beschreibung des Körperbaus legen nahe, dass der Leviathan wirklich existierte.

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335

Der heutige Psalm ist ein weiteres Pilgerlied. Es bringt die Freude und Begeisterung zum Ausdruck, die die Juden verspürten, als sie nach Jerusalem pilgerten, um dort im Tempel am Gottesdienst teilzunehmen. In einigen anderen Psalmen wird dieser Moment mit sehnsüchtigen Worten besungen. In Psalm 42,5 heißt es in einem Lied:  „Ich erinnere mich an frühere Zeiten, lasse meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf: Wie schön war es doch, als ich mein Volk zu Gottes Heiligtum führte, begleitet von Jubel und Dank, im feierlichen Festzug mit vielen Menschen!“ Gemeinsam mit anderen Gläubigen Gott in seinem Tempel anzubeten, war etwas, wonach die Menschen sich sehnten. Es erfüllte sie mit großer Freude.

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313

Das heutige Kapitel beginnt mit einem sprachlosen Hiob. Er ist überwältigt von der Macht und Souveränität Gottes. Es verschlägt ihm die Sprache. Doch Gott setzt noch eins drauf. Gott verpasst Hiob eine volle Ladung "Gotteserfahrung". Gott zeigt sich Hiob schonungslos in seiner ganzen Größe. Wir wünschen uns vielleicht manchmal, dass Gott sich so deutlich zeigen würde. Aber ich glaube, dass auch uns vor Staunen und Ehrfurcht die Sprache wegbleiben würde.

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312

 

Die 11 an dieser Stelle beschriebenen Tiere – 6 Säugetiere, 4 Vögel und eine Insektenart – legen Zeugnis ab für die schöpferische Genialität Gottes und seine liebevolle Fürsorge für seine Geschöpfe. Die Aufzählung beginnt passenderweise mit dem Löwen, dem König der Tiere, und endet mit dem Adler, dem König der Vögel.

Hiobs Unfähigkeit und Unkenntnis werden daran sichtbar, dass er für die Löwen und Raben kein Futter herbeischaffen kann (Kapitel 38, 39-41), dass er von den Umständen der Geburt junger Gemsen und Hirschkühe nichts weiß (1-4), dass er den Wildstier nicht zähmen kann (9-12) und dem Falken und Adler nicht das Fliegen beibringen kann (26-30).

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308

 

Nun wird Hiobs Bitte, dass der Herr ihm antworten möge, doch noch erhört. Immer wieder hatte er die Bitte geäußert, dass Gott zu ihm reden soll. Die Entgegnung Gottes ist jedoch ganz anders, als Hiob erwartet hat. Hiob möchte in einer Art Gerichtsverhandlung gehört werden. Er möchte den Beweis antreten, dass Gottes Angriffe auf ihn nicht rechtmäßig waren.

Gott geht jedoch nicht auf Hiobs Anklage, er sei ungerecht, ein, sondern stellt Hiob seinerseits Fragen – etwa 70 -  von denen Hiob nicht eine einzige beantworten kann. Nun lädt Gott Hiob vor! Er erklärt weder die Bedeutung des Unglücks von Hiob noch den Wert des Leidens.

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308

 

Nachdem die 3 Freunde Hiob einzureden versuchten, dass nur seine Sünde schuld an seinem Elend sein kann, versucht Hiob in diesem Kapitel noch einmal vehement, sich von diesen falschen Anschuldigungen zu befreien. Er betont mit Nachdruck, unschuldig zu sein, und fordert Gerechtigkeit!

Als erstes betont Hiob seine sexuelle Reinheit: „Mit meinen Augen schloss ich den Vertrag, niemals ein Mädchen lüstern anzusehen!“ (Vers 1) – eine bemerkenswerte Aussage! Solch einen „Vertrag“ mit sich selbst zu schließen, kann auch heute (besonders für uns Männer) hilfreich sein, gerade auch in Bezug auf Internetpornografie. Vergleiche, was Jesus in Matth.5, 28 zu diesem Thema sagt!

Als Nächstes bestreitet Hiob, an seinen Nächsten unrecht gehandelt zu haben (Verse 5-8). Auch Ehebruch kommt für ihn nicht in Frage (Verse 9-12). Ferner versichert der Leidende, auch seine Knechte und Mägde gerecht behandelt zu haben (Verse 13-15). Bedürftige hat er nicht unterdrückt, sondern in ungewöhnlichem Maße für die Armen gesorgt (Verse 16-23).

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