Raimund Puy

Raimund Puy

In einem Jahr durch das Neue Testament

Samstag, 22 März 2014 00:23

Johannes 14,1-31

In den ersten Versen dieses Kapitels macht Jesus wunderbare hoffnungsvolle Aussagen: Jesus verlässt die Erde, geht zum Vater in den Himmel, um dort die himmlischen Wohnungen für uns, seine Nachfolgerinnen und Nachfolger vorzubereiten. Jesus ist jetzt an der Arbeit! Das bedeutet: Wir sind im Himmel willkommen! Es ist schon alles vorbereitet! Jesus wird wiederkommen, um uns zu sich zu holen. Das ist das nächste ganz große Ereignis der Weltgeschichte. Darauf warten wir - darauf freuen wir uns!

Freitag, 21 März 2014 00:59

Johannes 13,21-38

In den Abschiedsreden, die in Joh.13 beginnen, gibt Jesus seinen Jüngern letzte Unterweisungen - das meiste in den folgenden Kapiteln wird Jesus mit seinen Jüngern am Gründonnerstagabend besprochen haben. Zunächst geht es um Judas. Jesus hat auch diesen Jünger lieb. Der Bissen Brot für Judas ist ein letzter Warnruf an ihn: Noch könnte er umkehren! Noch könnte er Jesus um Hilfe bitten!

Donnerstag, 20 März 2014 00:06

Johannes 13,1-20

"Das JohannesEvangelium ist die Passionsgeschichte Jesu mit langer Einleitung" - so hat einmal ein Theologe gesagt. In der Tat: Mit der Geschichte von der Fußwaschung beginnen die Abschiedsreden Jesu, die direkt in seine Passion führen. Die Zeit Jesu auf Erden geht zu Ende. Was will Jesus seinen Jüngern zum Abschied sagen und beibringen? Liebe ist das Wichtigste, was Jesus weiterzugeben hatte (Vers 1). Liebe ist das, was seine Jünger damals und heute lernen sollen. Die Liebe Jesu zu seinen Jüngern wird an diesem Abend vor seiner Kreuzigung ganz praktisch.

Mittwoch, 19 März 2014 00:50

Johannes 12,20-50

Ich beschränke mich auf die Verse 20-26. Für ein Weizenkorn bestehen 2 Möglichkeiten: entweder es wird nicht ausgesät und bleibt bestehen, bleibt allein - dann kann es keine Frucht bringen. Oder es fällt in die Erde, kommt anscheinend um, die Schichten des Korns werden in der Erde zersetzt - das scheint das Ende zu sein - doch dann fängt das Korn an zu keimen, zu wachsen, zu blühen und zu reifen und bringt viel Frucht.

Dienstag, 18 März 2014 00:49

Johannes 12,1-19

Maria salbt Jesus! Jesus hatte zu dem Dorf Bethanien und zu der Familie mit den 3 Geschwistern Maria, Martha und Lazarus eine ganz besondere Beziehung. Mehrfach ist er dort gewesen. Es ist eine Woche vor dem Passafest. Jesus weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Noch einmal besucht er seine Freunde. Bei dem festlichen Essen, das für Jesus gegeben wird, sind alle 3 Geschwister dabei: Martha bedient, Lazarus sitzt mit am Tisch und Maria tut etwas ganz besonderes: Sie nimmt kostbares Öl, das importiert werden musste und ein Vermögen kostete, und salbt damit die Füße Jesu! Judas sagt eigentlich etwas sehr vernünftiges, wenn er meint, das das Geld für sinnvollere Dinge hätte verwendet werden können. Interessanterweise stimmt Jesus dem Judas nicht zu (der wollte es sowieso nicht den Armen geben, sondern unterschlagen), sondern verteidigt Maria.

Montag, 17 März 2014 00:34

Johannes 11,28-57

Jesus weckt Lazarus von den Toten auf! - eines der größten Wunder Jesu. Auffällig ist zunächst einmal, dass die Schwestern davon ausgehen, dass Lazarus nicht gestorben wäre, wenn Jesus da gewesen wäre. Sie trauen ihm Heilung zu. Ihr Vertrauen zu Jesus ist groß, aber nicht so groß, dass sie ihm auch eine Auferweckung von den Toten zutrauen.

Sonntag, 16 März 2014 00:35

Johannes 11,1-27

Kennzeichnend für das Johannesevangelium sind die "Ich bin"- Worte Jesu. 7 mal sagt Jesus: "Ich bin..." Gerade diese Aussagen kennzeichnen den Charakter unseres Herrn und machen deutlich, wer er ist. Dabei erinnern diese Worte an das AT, wo Gott sich dem Mose mit den Worten vorstellt: "Ich bin, der ich bin!" (2.Mose 3,14). Wenn Jesus sagt "Ich bin..." so stellt er damit den Anspruch, Gott zu sein.

Samstag, 15 März 2014 00:22

Johannes 10,22-42

Noch einmal greift Jesus das Bildwort vom guten Hirten und den Schafen auf. Was sagt Jesus in unserem Abschnitt Wichtiges über die Schafe? Was können wir für uns daraus lernen?

1. Die Schafe hören meine Stimme! Heute strömen so viele Stimmen auf uns ein. Wir leben in einer lauten Welt. Die Informationsflut überfordert uns. Es kommt darauf an, dass wir in allem auf die Stimme des guten Hirten hören. Er spricht mit leiser Stimme zu uns. Darum ist es so wichtig, dass wir genau zuhören!

Freitag, 14 März 2014 00:59

Johannes 10,1-21

Jesus ist der gute Hirte! - diese Aussage zieht sich durch den ganzen Abschnitt. Das bedeutet aber auch, dass wir Schafe sind. Was meint Jesus damit? Schafe haben keinen Orientierungssinn. Sie verirren sich leicht. Genauso geht es uns. Deshalb vergleicht Jesus uns mit Schafen.

Jesus sagt von sich: "Ich bin der gute Hirte.! (Vers 11). Der Hirte hat die Aufgabe, die Schafe auf die Weide zu führen und für ausreichende Nahrung und frisches Wasser zu sorgen. Der Hirte schützt die Schafe vor Gefahren und leitet sie an die richtigen Stellen. So ist Jesus! Jesus will unser Leben auf einem guten Weg leiten. Er gibt uns geistliche Nahrung durch sein Wort. Er schützt uns vor Gefahren von außen und innen. Ja, Jesus ist ein guter Hirte. Er gibt uns Leben im Überfluss - bei ihm haben wir es gut!

Donnerstag, 13 März 2014 00:08

Johannes 9,1-41

Jesus heilt einen Blinden! Er gibt dem Mann aber nicht nur das Augenlicht zurück, sondern macht ihn auch geistlich sehend - eine packende Geschichte! Jesus sieht im Vorübergehen den Blinden. Sein Sehen ist keine zufälliges Anschauen, sondern ein "Sehen der Barmherzigkeit". Jesus sieht das Elend  und Leiden dieses Mannes, der von Geburt an blind war. Es ist wichtig, dass auch wir lernen, Menschen mit den Augen Jesu zu sehen, mit Augen der Barmherzigkeit.

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