Raimund Puy

Raimund Puy

In einem Jahr durch das Neue Testament

Mittwoch, 12 März 2014 00:54

Johannes 8,30-59

Um "Freiheit" geht es in den Versen 30-36. In Vers 34 formuliert Jesus einen wichtigen Grundsatz: "Jeder, der Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde". Für Sünder gibt es also keine wirkliche Freiheit. Mit dem Sündenfall hat der Mensch seine Freiheit verloren. Nach der Bibel ist die Sünde eine Macht, die über uns Menschen regiert. Gibt es einen Ausweg?

Dienstag, 11 März 2014 00:25

Johannes 8,1-29

Ich beschränke mich bei der Erklärung auf die ersten 11 Verse: Jesus gibt eine neue Chance! Eine Ehebrecherin, auf frischer Tat ertappt, wird vor Jesus gebracht. Tatsächlich stand damals nach 3. Mose 20,10 auf Ehebruch die Todesstrafe. Die Schriftgelehrten und Pharisäer bringen die Frau zu Jesus, um ihm eine Falle zu stellen. Sie erhoffen sich, dass Jesus sich gegen das Gesetz äußert oder sogar gegen es verstößt. Sie haben seine rettende Barmherzigkeit kennengelernt - das soll ihm jetzt zum Fallstrick werden! Wie reagiert Jesus?

Montag, 10 März 2014 00:49

Johannes 7,25-52

Jesus stillt den Lebensdurst! Jesus nimmt am Laubhüttenfest in Jerusalem teil, einem der bedeutendsten und fröhlichsten jüdischen Feste. Am frühen Morgen holt ein Priester einen Krug voll mit Wasser aus dem Teich Siloah. Im Tempel angekommen, schüttet der Priester das Wassser am Brandopferaltar in eine silberne Schale. Dieser Brauch des Wasserschöpfens hat seinen Ursprung in der Zeit der Wüstenwanderung. Als das Volk in der Wüste wieder einmal durstig war, hat Gott Wasser aus einem Felsen sprudeln lassen. Dieses Wunder bedeutete für das durstige Volk damals die Rettung.  

Sonntag, 09 März 2014 00:51

Johannes 7,1-24

In den Versen 2-9 geht es um Jesus und seine Familie! Wir wissen, dass Jesus 4 Brüder und auch Schwestern hatte (Matth.13,55-56) - eigentlich waren es Halbgeschwister: sie hatten die gleiche Mutter, aber unterschiedliche Väter. Jesus hat Probleme mit seinen Brüdern. Sie wollen, dass er nach Jerusalem geht und Wunder tut. Er soll sich in aller Öffentlichkeit als Messias anbieten. Sie wollen, dass Jesus eine politische Messiasrolle einnimmt. Vermutlich haben sie gehofft, dass dadurch ein Aufstand gegen die Römer entsteht und die verhassten Besatzer vertrieben werden. Die Bruder rechnen also damit, dass Jesus Wunder tun kann, aber sie glauben nicht an ihn als den Sohn Gottes (Vers 5).

Samstag, 08 März 2014 00:17

Johannes 6,60-71

"Von der großen Zahl zur kleinen Herde!" - so könnte man den heutigen Abschnitt überschreiben. Eine ganze Reihe von Jüngern verlassen Jesus. Seine Predigten waren zu herausfordernd. So hatten sie sich Nachfolge nicht vorgestellt. Auffällig ist, dass Jesus sie einfach gehen lässt - so wie der Vater im Gleichnis von den verlorenen Söhnen seinen jüngeren Sohn einfach gehen lässt. Nachfolge Jesu ist etwas total freiwilliges- auch heute. Jesus zwingt niemanden. Er lädt nur ein, ihm zu folgen. Was wir tun, ist unsere eigene Entscheidung.

Freitag, 07 März 2014 00:43

Johannes 6,22-59

Jesus Christus spricht: "Ich bin das Brot des Lebens!" Das ist die Hauptaussage des heutigen Abschnitts. Immer noch geht es um das Brot. Jesus hat mehr als 5000 Menschen satt gemacht. Das hat die Leute beeindruckt. Sie suchen Jesus und finden ihn schließlich in Kapernaum, dem Hauptaufenthaltsort Jesu. Die Menschen sind begeistert von dem, der solche Wunder tun kann und wollen Jesus zum "Brotkönig" machen.

Donnerstag, 06 März 2014 00:09

Johannes 6,1-21

Jesus geht auf dem Wasser und zeigt damit, dass er Gott ist (Verse 16-21). Nach dem Wunder der Speisung fahren die Jünger am späten Abend mit dem Boot über den See Genezareth. Westwinde können den 12 Kilometer breiten See tatsächlich aufwühlen. Das geschah in jener Nacht gerade, als die Jünger mitten auf dem See waren. Das erleben auch wir im übertragenen Sinn immer wieder: die Probleme um uns herum werden größer und wachsen uns über den Kopf, wir verlieren die Hoffnung.

Mittwoch, 05 März 2014 01:00

Johannes 5,19-47

Ist der Glaube an Jesus begründet? Jesus wirbt in großer Liebe um den Glauben seiner jüdischen Mitbürger. In den Versen 19-30 erklärt Jesus, woher er seine Vollmacht hat. Er als der Sohn hat sie vom Vater im Himmel. Jesus hat Gott seinen Vater genannt und sich damit Gott gleichgestellt. Das hat die Juden provoziert. Gibt es Hinweise für die Glaubwürdigkeit der Aussagen Jesu über sich selbst? Jesus nennt 4 Zeugen:

1. Das Zeugnis des Täufers Johannes: Die Leute um Jesus herum haben noch gut in Erinnerung, wie Johannes im Blick auf Jesus gesagt hat: „Seht, hier ist das Opferlamm Gottes, das die Sünde der ganzen Welt wegnimmt!“ (Joh.1,29)

Dienstag, 04 März 2014 01:00

Johannes 5,1-18

Jesus heilt einen Kranken am Teich Bethesda! Bis Anfang des letzten Jahrhunderts behaupteten die meisten Theologen, dass es einen Teich Bethesda nie gegeben habe. Aber die Archäologie hat die Glaubwürdigkeit der Bibel und speziell des Johannesevangeliums in beeindruckender Weise bewiesen. Man hat in Jerusalem eine Doppelteichanlage mit 5 Säulenhallen ausgegraben – also genau den Ort, von dem im heutigen Abschnitt die Rede ist. „Bethesda“ heißt übrigens übersetzt: „Haus der Barmherzigkeit“.

Montag, 03 März 2014 00:55

Johannes 4,27-54

"Es lohnt sich, Jesus zu vertrauen!" - so kann man die Verse 46-54 überschreiben, die von der Heilung eines Kindes durch Jesus berichten. Jesus ist wieder in Kana (wie in Kapitel 2 bei der Hochzeit). Da kommt ein Mann im Dienste von Herodes Antipas (ein Beamter oder Hoher Soldat) die 30 km von Kapernaum gereist mit der Bitte, dass Jesus mit ihm nach Hause kommt und seinen kranken Sohn heilt. Die Bitte zeigt, dass der Vater tatsächlich glaubt, dass sein Sohn gesund wird, wenn Jesus in sein Haus kommt. Welch ein Vertrauen wird darin deutlich!

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