Raimund Puy

Raimund Puy

In einem Jahr durch das Neue Testament

Donnerstag, 20 Februar 2014 00:41

2. Petrus 1,1-21

Die letzten Worte eines sterbenden Menschen haben für gewöhnlich eine ganz besondere Bedeutung. Es sind die letzten Worte, die ein Mensch an seine Nachwelt richtet und werden daher meist mit größter Bedacht gewählt. Wenn wir den zweiten Petrusbrief lesen, haben wir es mit genau solchen Worten zu tun. Petrus weiß, dass ihm der Tod bevorsteht (Vers 14) und angesichts dieser Tatsache richtet er sich ein letztes Mal an seine Mitchristen.

Mittwoch, 19 Februar 2014 00:53

1. Petrus 5,1-14

Das letzte Kapitel seines ersten Briefes widmet Petrus dem Miteinander in der Gemeinde. Dabei spricht er zuerst die Ältesten an, die die Gemeinde leiten (Vers 1-4). Anschließen richtet er seine Worte an die übrigen Mitglieder der Gemeinde, die keine Leitungsposition innehaben (Vers 5). Egal, in welcher Position wir uns befinden, das Verhalten eines jeden von uns sollte geprägt sein von Demut.

Dienstag, 18 Februar 2014 00:58

1. Petrus 4,1-19

"NEIN" zu sagen fällt nicht immer leicht. Besonders dann nicht, wenn es um Dinge geht, die in den Augen unserer Mitmenschen vollkommen unproblematisch sind. Ob nun vorehelicher Geschlechtsverkehr oder schamloses Lästern (um nur zwei Beispiele zu nennen). Bei manchen Mitmenschen löst es blankes Entsetzen aus, wenn sie merken, dass man sich als Christ von diesen Dingen distanziert. Da wird man auch gerne mal als verklemmter Spielverderber betrachtet. Wenngleich Petrus in den vorangehenden Anschnitten deutlich macht, dass man als Christ nicht in Feindschaft mit der Gesellschaft leben soll, steht eines doch unumstößlich fest: Die rigorose Abgrenzung von Sünde ist elementarer Bestandteil des christlichen Glaubens.

Montag, 17 Februar 2014 00:05

1. Petrus 3,1-22

Nachdem Petrus im letzten Abschitt betonte, wie wichtig es ist, ein vorbildliches und zeugnishaftes Leben zu führen, kommt jetzt etwas Butter bei die Fische. Zunächst erklärt Petrus, wie ein solches Leben im Ehealltag eines Christen konkret aussehen würde (Vers 1-7). Anschließend führt er aus, wie sich ein vorbildliches Leben generell in all unseren zwischenmenschlichen Beziehungen niederschlagen sollte (Vers 8-17). Jesus selbst ist das vollkommene Vorbild, dem wir nachjagen dürfen (Vers 18-22).

Sonntag, 16 Februar 2014 00:52

1. Petrus 2,11-25

In dem christlichen Lied "Zwischen Himmel und Erde" heißt es im Refrain: "Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt. Wir gehören zu dir und doch sind wir noch hier." Das Lied drückt die Erfahrung eines jeden Christen aus, dass wir zwar voll im Leben stehen, aber unser Leben hier auf Erden für uns dennoch bloß eine Zwischenstation ist. Unsere Heimat ist nicht hier. Unsere Heimat ist bei Gott und wir sind auf dem Weg zu ihm. Wir sind auf der Durchreise.

Samstag, 15 Februar 2014 00:16

1.Petrus 2,1-10

"Wer bin ich eigentlich?" - so fragen viele Menschen, vielleicht auch einige von euch. Der heutige Bibeltext, besonders die Verse 9-10 geben darauf eine 3-fache Antwort!

Freitag, 14 Februar 2014 00:49

1.Petrus 1,13-24

Stellt euch einen antiken Marktplatz vor. Sklaven, die angekettet sind, werden zum Verkauf angeboten. Ein Preisschild hängt um ihren Hals. Da kommt jemand und sagt zum Sklaven: "Du tust mir leid - ich will dir helfen. Ich kaufe dich frei!" Der Mann bezahlt das Lösegeld für den Sklaven und löst ihn damit aus. Der Sklave ist frei!

Donnerstag, 13 Februar 2014 00:59

1.Petrus 1,1-12

Wir lesen nun den ersten Petrusbrief, den Petrus etwa im Jahre 65 in Rom verfasst hat. Er richtet sich an müde und resignierte Christen in der heutigen Türkei. Sie erleben Leid um des Glaubens willen und sind deshalb entmutigt. Der Brief ist ein Mutmacherbrief, eine Vitaminspritze für den Glauben! Das können wir doch auch gut gebrauchen, oder? Also, lasst uns den Brief voller Erwartung lesen!

Mittwoch, 12 Februar 2014 00:20

Markus 16,1-20

Das Markusevangelium endet mit einem großartigen Kapitel über die Auferstehung Jesu. Dabei hat eigentlich niemand wirklich mit seiner Auferstehung gerechnet, am wenigsten die Jünger. Dabei hatten die Jünger sowohl von den Frauen als auch von den Emmaus-Jüngern die Osterbotschaft gehört. "Aber auch denen glaubten sie nicht." (Vers 13). Eins ist sicher: Die Jünger haben die Osterbotschaft nicht erfunden, wie heute manche behaupten. Sie haben die Auferweckung ihres Herrn nicht für möglich gehalten, sonst hätten sie sich anders verhalten. Die Aussagen der Zeugen, die dem Auferstandenen begegnet sind, reichen nicht aus. So offenbart sich der auferstandene Herr selbst seinen Jüngern und kritisiert ihren Unglauben und ihr verstocktes Herz. Halten wir fest: Die Auferstehungsbotschaft entspringt nicht dem Wunsch oder der Phantasie der Jünger - sie mussten in mehreren Anläufen vor der Osterbotschaft überzeugt werden. Wir haben allen Grund, der Osterbotschaft zu vertrauen!

Dienstag, 11 Februar 2014 00:57

Markus 15,20-47

Jesus am Kreuz - von Gott verlassen! Bei der Erklärung beschränke ich mich auf Vers 34, ein Wort Jesu am Kreuz, das nur Markus überliefert: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Das muss der schlimmste Augenblick im irdischen Leben Jesu gewesen sein: Der Vater im Himmel, mit dem er sein ganzes Leben lang ungestörte Gemeinschaft hatte, dreht sich von ihm weg, lässt ihn allein!

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